Bauanleitung für eine Digitale Stereokamera
Info.:
Die Mittelabstand der Kameralinsen muß beim Stereofotographieren 6-7 cm betragen nur so ist ein 3-D Efekt für normale Fotographien mit normelen Abstand möglich (Das heißt keine Makroaufnahmen und keine Panoramaaufnahmen). Wenn Ihr weitere Einzelheiten über die Stereofotographie erfähren wollt klickt einfach hier (Natürlich nur wenn Ihr noch nicht das hier angeklickt habt).
3-D Fotos ? Nach einem Klick auf das Bild unten, werden einige Beispiele sichtbar !
( Zum betrachten der Bilder
wird eine Rot-Grün Brille benötigt ! )
Der Bau der ersten uns bekannten digitalen 3-D Kamera
!
-
Material & Werkzeug:
|
Vorarbeit:
|
||
![]() |
Zu
Beginn muß ein Grundmaß ermittelt werden. Dieses Maß
resultiert aus den Abmaßen der Kameras. Die Mittelpunkte der Linsen
mit dem Abstand von 6-7 cm auf ein Blatt einzeichnen. Die Außenmaße
der Kamereras ermitteln und entsprechend der Linsenmittelpunkte einzeichen.
(Dabei kann es passieren das sich die Außenmaße der Kamereas
überscheiden. In diseem Fall können die Kameras "Versetzt" angebracht
werden.) Nun die Gesamtlänge anhand der beiden Außenkanten
links und rechts einzeichnen, abmessen und notieren um eine 1:1 Zeichnung
zu erhalten
|
|
|
1. Schritt:
|
||
![]() |
Beim
L - Profil ist die Gesamtlänge zzgl. der Stärke des breiteren
Qudratprofils abzumessen, zu makieren und entsprechend abzusägen.
|
|
![]() |
Die
Schale an dem die Kamera befestigt wird vom Fuß lösen. In
unserem Fall hatte die Schale mittig zum Objektiv eine Bohrung, was sich
als sehr hilfreich herausstellte. (In der Mitte des Bildes zur linken ist
die Kameraschale mit der mittigen Bohrung zu sehen.)
|
|
|
2. Schritt:
|
||
![]() |
Die
Schalen sind auf dem abgemessenen L - Profil wie folgt zu befestigen: Die
erste Schale auf dem L - Profil äußert Links Plazieren. Durch
die Bohhrung der Kameraschale wird an der kürzeren Kantenseit des
L- Profils die Bohrung zur Befestigung makiert. Die Makierung mittig mit
Hilfe des Körners vertiefen (damit der Bohrer nicht verrutschen
kann). Mit dem 3mm Metalbohrer entsprechend vorbohren anschließend
mit dem M4 Gewindebohrrer vorsichtig das Gewinde nachbohren und per Linkslauf
wieder entfernen.(Auf diese Art auch in den folgenden Beschreibungen die
Gewinde herstellen.)
|
|
|
3. Schritt:
|
||
![]() |
Zum
Test Schale Befestigen: 16 mm M4 Gewindeschraube durch die Bohrung der
Schale führen und in das Gewinde des L - Profils einschrauben,
von unten mit einer Unterlegscheibe versehen und mit einer Mutter festschrauben.
Nach der Befestigung, an der oberen Kante der Schale, links und rechts
jeweils eine Makierung für Justierschrauben makieren und zur weiteren
Verarbeitung die Schale vom Werkstück lösen. Makierungen wie
zuvor in Schritt 2 durchbohren und vorsichtig das Gewinde Nachbohren.
|
|
|
4. Schritt:
|
||
![]() |
Nun
mit Hilfe der in der Vorbereitung erstellten 1:1 Zeichnung, den Abstand
zwischen den beiden Kameras ermitteln, die zweite Kameraschale am Werkstück
ausrichten, anhand der mitteleren Bohrung erneut eine Makierung setzten,
durchbohren und vorsichtig das Gewinde nachbohren. Ebenfalls wie bereits
zuvor bei der ersten Schale, die Schale festschrauben.
|
|
![]() |
Makierungen
für die Justierschrauben makieren und wie zuvor Schale lösen,
durchbohren und wiederum das Gewinde vorsichtig nachbohren.
|
|
|
5. Schritt:
|
||
![]() |
Von
unten nun etwa ein Zentimeter links und rechts von den Befestigungsschraube
der einzelnen Schalen Makierungen setzen, durchbohren ein Gewinde vorsichtig
nachbohren und weitere 4 Justierschrauben einsetzen.
|
|
|
Im
den folgenden Schritten 6-7 wird vom exakten Gewindebohren
gesprochen. Es hat sich im nach hinein als einfacher herausgestellt die
verschiedenen Werkstücke in einen Schraubstock (oder Schraubzwingen)
zusammen zunehmen und in einem durchzubohren.
|
Wichtig:
Es ist darauf zu achten das der Gewindebohrer bei dieser Vorgehensweise
auch die richtige Länge hat.
|
|
|
6. Schritt: |
||
![]() |
Um
ein Syncrones Auslösen beider Kameras zu erreichen, muß eine
entsprechende Vorrichtung vorhanden sein. Wir entschieden uns für
einen Bügel, der über die Oben liegenden Auslöser
verläuft. Zunächst mußten (In unserem Fall.) aufgrund
der Abmaße der Kameras hierfür Abstandshalter angebracht
werden. Wie zuvor sind auch hier Gewindebohrungen anzufertigen, die durch
das gesamte Profil führen (Also oben und unten Durchbohren). Die
Schrauben die hierfür verwendet wurden sind für die nächsten
Schritte von Bedeutung.
|
|
![]() |
![]() |
|
|
7. Schritt:
|
||
![]() |
Das
folgende Führungsrohr wird an den Abstandhalter angeschraubt und
zwar mit den gleichen Schrauben mit denen schon der Abstandshalter befestigt
wurden ist. Für das erste Führungsrohr, ein Stück
des stärkeren Qudratprofils verwenden, das um ca. 5 mm kürzer
ist als die Kameras in ihren Schalen auf dem Hauptwerkstück.
|
|
![]() |
Die
Gewindebohrungen des Abstandshalters sind beim Führungsrohr exakt
weiterzuführen, jedoch anders als beim Abstandshalter wird hier
nur durch eine Seite das Gewinde gebohrt. (Also nur die obere Seite durchbohren
und nicht Komplett beide Seiten oben und unten).
|
|
|
8. Schritt:
|
||
![]() |
Beim
zweiten Abstandshalter und Führungsrohr ebenso verfahren wie in
den Schritten 6-7 beschrieben.
|
|
![]() |
![]() |
|
|
9. Schritt:
|
||
![]() |
Nun
sind die Grundzüge der Digitalen Stereokamera erkennbar und das L-Profil
kann nun (fast schon beliebig) gekürzt werden.
|
|
|
10. Schritt:
|
||
![]() |
Die
beiden Führungsrohre des Auslösebügels erhalten
jeweils ein Langloch welche später in die Führungsrohre
des Hauptwerkstückes gesteckt werden. Dazu wird das dünnere
Qudratprofil verwendet, wobei das Rohr zunächt in zwei Rohmaße
zersägt wird. Das eine Rohr sollte dabei eine länge von ca. 15
cm besitzen, daß andere von ca. 35 cm Für beide Rohre gilt:
|
|
|
11. Schritt: |
||
![]() |
Die
Federn können nun in die Führungsrohre eingesteckt werden.
|
|
|
Im
12. Schritt wird mit dem Bau des Auslöse Bügels begonnen.
Im dem hier gezeigten Aufbau wird der Bügel verschraubt es Gibt
jedoch auch die Möglichkeit ihn zu verkleben.
|
Wie
das Verkleben des Bügels Funktionieren kann wird hier
erklärt.
|
|
|
12. Schritt:
|
||
![]() |
Hier
sind die Einzelteile des Bügels zu sehen. Zunächst das
dünnere Qudratprofil Komplett in das näher am
Rand gelegende Führungsrohre stecken. Die Kameras in ihre Schalen
stecken und nun das Rohr ca. 5 mm über dem Kameraende + Stärke
des dünnen Qudratprofils makieren und absägen. Das gleiche
beim zweiten Führungsrohr vollziehen jedoch ohne die stärke
des Profils hinzu zu rechnen. Beide Male muß die Feder im entsprechenden
Führungsrohr vorhanden sein und darf nicht zusammengedrückt
werden. (Die Federn müssen dazu in ihren Führungsrohren
bereits stecken. Siehe hierzu die Abbildungen in Schritt
11.)Anschließend die kurzen Stücke zur Kontrolle erneut
in die Führungsrohre eingestecken. (Ein Höenunterschied
von der Stärke des Profils sollte nun erkennbar sein.)
|
|
![]() |
Die
Winkel zur Befestigung und Ausrichtung des Auslösebügels
wurden aus dem Alu L-Profil angefertigt. Die einzelnen Verbindungen werden
hier nicht mit Muttern gegengeschraubt sondern sie werden
Komplett mit einem exakten Gewinde versehen. (Zwischen Schrritt
5 und 6 wurde diese Arbeitsweise bereits erklärt.) So wird
beim Auslöen ein klemmen verhindert. Die Schrauben
sind so zu kürzen das sie bündig mit den Qudratprofilen
abschließen. Der Winkel beim aüßeren Führungsrohr
wird seitlich angebracht und das Winkelstück in T-Form beim mittleren
Führungsrohr an der späteren Rückseite des Bügels.
|
|
|
13. Schritt:
|
||
![]() |
Bei
den beiden Führungsrohren des Hauptwerkstückes sind von
oben her jeweils an der Seite an denen später sich die Winkel befinden
ein etwa 2 cm langes Seitenstück zu entfernen. So wird beim Auslöen
auch hier ein klemmen verhindert. Die größe
und Form des herausgenommen Stückes richtet sich nach größe
und Form der am Bügel angebrachten Winkel.
|
|
|
14. Schritt:
|
||
![]() |
Nun
den Kompletten Bügel in die Führungsrohre des Hauptwerkstückes
stecken und mit Hilfe der im Schritt 6 bzw. 7 beschriebenen längeren
Schrauben befestigen. Der Bügel müßte nun über
die Auslöer der Kameras verlaufen. Die Punkte die sich direkt über
den Auslö befinden am Bügel kennzeichen, den Bügel
löen, Stellen wie gewohnt ankörnen mit dem 3 mm Bohrer
durchbohren, Gewinde nachbohren, Schrauben (mit dem Kopf nach unten einschrauben)
und Bügel wieder am Hauptwerkstück befestigen. Die Schrauben
über den Aulösern so einstellen das sie den gleichen Abstand
zum jeweiligen Auslöer besitzen.
|
|
![]() |
![]() |
|
|
15. Schritt:
|
||
![]() |
Um
ein Stativ zu benutzen (für bessere Aufnahmen) benögigt diese
Stereokamera einen Bodenzusatz da sonst die unteren Justierschrauben das
verwenden eines Statives verhindern würden. Das Stativwerkstück
wird aus den Resten des stärkeren Qudratprofils gewonnen. Zunächst
das Qudratprofil an die Tiefe der Kamera anpassen. Dann eine 5 mm Bohrung
mittig beim Stativwerkstück anfertigen und entsprechend der am
Stativ befindlichen Schraube ein Gewinde (nötigenfalls mit der
Schraube selber) anfertigen.
|
|
![]() |
Das
Werkstück dann mit der Kamera verbinden, zwei Schrauben hierfür
von oben durch die Kamera in das Stativwerkstück führen.
Also wie zuvor schon so oft ein Gewinde komplett durch die entsprechenden
Stellen bohren. Die Schrauben sind hier ebenfalls bündig mit den
Stativwerkstück zu kürzen damit eine glatte Flüche
für die Stativauflage entsteht. Die Kamera nun auf das Stativ aufschrauben
und mit der Feineinstellung beginnen.
|
|
![]() |
![]() |
|
|
Die
Kamera ist jetzt Einsatzbereit. Jedoch muß sie jetzt noch justiert
werden, daß haiß durch ständiges fotographieren und vergleichen
am Computer werden die richtigne Kamerapositionen für einen Räumlichen
effekt gesucht. Darber hinaus erwies sich die Kamera auf dem Stativ als
Wackelig daher mußten einige Nachbesserungsarbeiten vollzogen werden.
|
Wie
das Justieren und der Feinschlief der Kamera Funktioniert wird hier
erklärt.
|