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Viele Besucher kamen 2001 zur Messe nach Solingen
Das Deutsche Klingenmuseum und die Deutsche Messermachergilde freuen sich über eine erfolgreiche und gelungene Veranstaltung. Die zweite Messer Macher Messe 2001 in Solingen fand große Beachtung sowohl bei den Messermachern wie auch bei Besuchern und Sammlern.
Mit 68 Messermachern und rund 1400 Besuchern an zwei Tagen fand die letzte Ausstellung eine sehr erfreuliche und im Vergleich zum Vorjahr noch größere Resonanz. Neben den etablierten und in der Sammlerszene hoch geschätzen Messermachern wie Wolf Borger, Frans van Eldik, Richard Hehn, Dietmar Kressler, Ron Lake, Siegfried Rinkes, Friedrich Schneider und Egon Trompeter stellten auch eine Reihe junger Messermacher aus mehreren europäischen Ländern ihre Produkte aus, die durchweg hervorragend gearbeitet sind und häufig von materialtechnischen und gestalterischen Experimenten zeugen. Viele Messermacher der jüngeren Generation gehen wieder zum Kern des Messer, zur Klinge, und zeigen ein ausgeprägtes Interesse an den Schmiedeverfahren und am innovativen Umgang damit. Das Gewicht liegt wenn auch kunstvolle Griffe und Dekorationen und komplizierte Mechaniken weiterhin gepflegt werden auf klar gebauten und pur gestalteten Messern ohne große technische Raffinesse.
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Während der Messe wurden die drei Messer des Jahres in den Kategorien Jagdmesser, Messer mit technischer Innovation und Kunstmesser gekürt. Es wurden Messer von Jockl Greiß, Egon Trompeter und Ralf Hoffmann prämiert (s. hierzu die beiliegende Information). Die Jury setzte sich folgendermaßen zusammen: Jürgen Steinau, Berlin, und Roman Landes, München (beide Messermacher und Preisträger des Jahres 2000); Prof. Dr. Gerda Breuer, Kunst- und Designgeschichte, Bergische Universität Gesamthochschule Wuppertal; Jens-Heinrich Beckmann, Geschäftsführer des Industrieverbandes Schneidwaren und Bestecke, Solingen; Helga Lehmann, Vorsitzende des Kulturausschusses, Solingen.
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