1,7 Millionen für Nordstadt und Fuhr

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Für "arbeitsmarktbezogene Aktivitäten" in der Nordstadt und der Fuhr erhält die Stadt Solingen 1,7 Millionen Euro Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds.

Bis Ende 2018 sind verschiedene Projekte der drei Träger AWO Arbeit & Qualifizierung, Fuhrgemeinschaft und der Hochschule Niederrhein geplant, die auch den erforderlichen Eigenanteil von zehn Prozent der Kosten übernehmen.

Stadtdirektor Hartmut Hoferichter hebt das Besondere der Projekte hervor: "Wir haben ein breites Spektrum von Ausbildungs- und Qualifizierungsangeboten auf der einen und Förderung und Belebung des Einzelhandels auf der anderen Seite, was sehr gut auf den konkreten Bedarf vor Ort abgestimmt ist."

Die Projekte "TIQ-Treffpunkt im Quartier" (Nordstadt) und „Fit in Fuhr" bieten Einstiegs-Ausbildungen an und richten zentrale Anlaufstellen ein. Vermittelt werden kaufmännische, handwerkliche, technische und soziale Kenntnisse und Praktika.

Die Nordstadt als Standort für Läden und Geschäfte aufzuwerten, ist Ziel des Projektes "Förderung der lokalen Ökonomie". Eigentümer und Gewerbetreibe sollen zueinander kommen, außerdem gibt es Beratung und Hilfe für Ladenbetreiber und Existenzgründer. Dieses Projekt wird von der Hochschule Niederrhein durchgeführt, die in Viersen bereits Erfahrungen mit dieser Arbeit gesammelt hat.

Das Programm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)“ fördert in den als "Soziale Stadt" festgelegten Quartieren die dauerhafte (Wieder-)Eingliederung arbeitsloser Menschen über 26 Jahren, stärkt die lokale Wirtschaft und verbessert den Zusammenhalt im Bezirk.