14 Kilo Bananen verteilt

Pressemitteilung

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Oberbürgermeister warb auf dem Markt für fairen Handel

„Jede Veränderung fängt bei uns selbst an“, betonte Oberbürgermeister Tim Kurzbach, der am Samstag auf dem Ohligser Wochenmarkt für fairen Handel warb. Seit 2018 ist Solingen eine von fast 600 „Fairtrade-Towns“ in Deutschland. Das setzt voraus, dass sich alle in der Stadt für faire Produktionsbedingungen einsetzen: Vereine, Unternehmen, Politiker und jeder einzelne Bürger. So hatten die Mitglieder der Solinger „Steuerungsgruppe Fairtrade-Town“ etwa dafür gesorgt, dass Wiebke Nauber mit ihrem „Gefairt“ aus der Nachbarstadt Haan zum Wochenmarkt gekommen war, um Passanten für den Kauf von fair produzierter Kleidung zu sensibilisieren. Die Ehrenamtlichen vom „Weltladen“ der Evangelischen Kirchengemeinde Wald verkauften u. a. Schokolade, Kakao und Kunsthandwerk aus fairem Handel, der Verein „JinoSol“ bot Kaffee aus Solingens Partnerstadt Jinotega/Nicaragua an.

Renner der Aktion waren vierzehn Kilo Bananen, die die Engagierten rund um Ariane Bischoff und Sofia Thives-Kurenbach von der Stadt Solingen unters Volk brachten. Davon war auch Petra Jürgens begeistert, die zusammen mit ihrem Mann Frank Jahncke in der traditionellen Kluft von Lieferfrau und Schleifer an der Aktion teilnahm: „So wie früher die Lieferfrauen in Solingen tragen heute noch viele afrikanische Frauen  Lasten auf dem Kopf. Auf der einen Seite ist das praktisch, aber es erfordert auch viel Geschick und Kraft - ich habe jedenfalls großen Respekt davor. Und achte selbstverständlich beim Einkauf auch auf faire Produkte.“