25 Jahre Städtepartnerschaft Solingen - Ness Ziona

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Viele Solingerinnen und Solinger besuchen die israelische Partnerstadt im Februar

(pa) Eine neunköpfige Delegation der Stadt um Oberbürgermeister Norbert Feith, eine Bürgerreisegruppe und Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Solingen reisen Anfang Februar nach Israel, um gemeinsam das 25jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft Solingen mit der Partnerstadt Ness-Ziona zu feiern. Im Juni 1987 hatten Bürgermeister Nissan Krupsky und Solingens Oberbürgermeister Gerd Kaimer in der Klingenstadt die Partnerschafts-Urkunde zwischen beiden Städten unterzeichnet.

In der Einladung nach Ness Ziona, die Norbert Feith im vergangenen Herbst von Bürgermeister Yossi Shvo empfing, heißt es: "Seit nunmehr fast 25 Jahren hat die von beiden Seiten intensiv gepflegte Städtefreundschaft vielfältige Früchte getragen. Neben den Schulpartnerschaften, dem Austausch von Sportvereinen und vielen anderen gesellschaftlichen Zusammenschlüssen hat sich vor über einem Jahrzehnt ein Freundschaftsverein Solingen-Ness-Ziona gegründet". Und weiter "Diese Pflanze der Freundschaft, Solidarität und Verbundenheit wollen wir auch in der Zukunft pflegen und insbesondere in der jungen Generation zum Erblühen bringen lassen." Die offizielle Feierstunde findet am Dienstag, 7. Februar, in der Vitrage Hall von Ness Ziona statt.

Zur gleichen Zeit wie die städtische Delegation hält sich in Ness Ziona eine Schulklasse der Gesamtschule Solingen auf, die im Rahmen eines regelmäßigen Schüleraustausches mit der Menachem Begin Junior High School vom 4. bis zum 13. Februar dort weilt. Eine Arbeitsgemeinschaft der Gesamtschule betreut seit 1988 auch den jüdischen Friedhof Estherweg und pflegt regelmäßige Kontakte zu überlebenden Angehörigen von aus Solingen vertriebenen jüdischen Familien. Zu guter Letzt findet vom 6. bis zum 13. Februar eine Bürgerreise nach Ness-Ziona statt, die der Freundeskreis Ness-Ziona/Solingen organisiert hat. Die "Offiziellen" der Stadt kehren schon am Freitag, 10. Februar, in die Heimat zurück.

Auf dem Besuchsprogramm der Ratsgruppe stehen eine Besichtigung der Stadt Ness Ziona mit einer einer Führung durch das Stadtmuseum, ein Ausflug zum See Genezareth sowie ein Tag in Jerusalem mit Besuch der Gedenkstätte Yad Vashem.

Die Delegation besteht außer dem Oberbürgermeister aus Bürgermeisterin Rita Pickardt (CDU) und den Ratsmitgliedern Tim Kurzbach (SPD), Dietmar Gaida (Bündnis90/Grüne), Ulrich G. Müller (FDP), Heinz Bender (BfS), Birgül Ünlü (DSW) sowie aus dem Referenten des Oberbürgermeisters Fabian Kesseler und Pressesprecher Lutz Peters für die Stadtverwaltung.

Ness Ziona liegt im Landesinneren Israels, 25 Kilometer südöstlich von Tel Aviv, 50 Kilometer nordwestlich von Jerusalem. Die Stadt hat rund 31.000 Einwohner (Stand 2006) und eine Gesamtfläche von rund 16 Quadratkilometer

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