250 Flüchtlinge kommen in Schule und Turnhalle Zweigstraße unter

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Als Notunterkunft für 250 Flüchtlinge werden ab Mittwoch kommender Woche die Schule und Turnhalle Zweigstraße zur Verfügung stehen.

Diese Entscheidung ist gefallen, nachdem die Stadt Solingen mehrere Gebäude im Stadtgebiet auf ihre Eignung hin überprüft hat.

 

Das Land NRW hatte am Dienstag um Amtshilfe bei der kurzfristigen Unterbringung von 300 Menschen gebeten. Das Schulgebäude Zweigstraße steht weitgehend leer, seit die Hauptschule Höhscheid zur Krahenhöhe umgezogen ist. Es gehört heute zur Gesamtschule Höhscheid, die sich mit derzeit acht Klassen noch im Aufbau befindet und deshalb nur die naturwissenschaftlichen Räume und die Mensa im Gebäude Zweigstraße nutzt.

Die Turnhalle wurde bisher nur zehn Stunden pro Woche für den Sportunterricht genutzt, allerdings sind fünf Sportvereine mit ihren Übungs- und Trainingsstunden betroffen. 200 Flüchtlinge finden im Gebäude Zweigstraße Platz, für 50 weitere wird die Turnhalle notfallmäßig hergerichtet

Beigeordneter Robert Krumbein ist sicher, dass die Bezirksregierung dieses kurzfristige Angebot zur Unterbringung von 250 Menschen akzeptieren wird. Oberbürgermeister Norbert Feith ruft zu Verständnis und Solidarität mit den Neuankömmlingen auf: "Wir müssen noch einmal zusammenrücken! Wir bemühen uns mit allen Kräften, um den Flüchtlingen eine menschenwürdige Zuflucht zu bieten."

Wie schon bei den Einrichtugen Goerdelerstraße, Fürker Irlen und Schulstraße wird die Stadt Solingen auch diesmal wieder eine Informationsveranstaltung ausrichten:

am Montag, 31. August,
um 19:00 Uhr,
in der Gesamtschule Höhscheid, Kanalstraße.

Der genaue Raum wird vor Ort beschildert.

Die Anwohnerschaft und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.
Dabei wird es auch wieder Hinweise auf Ansprechpartner für geplante Sachspenden und ehrenamtliche Mitarbeit geben. Die Stadt Solingen bittet darum, keine Sachspenden direkt zum Gebäude zu bringen.