350 Reisende machten mit.

- 197/pe

DB-Kundenbefragung vor dem Hauptbahnhof beendet. Jetzt wird ausgewertet.

Rund 350 Reisende haben sich die Zeit genommen, fünf detaillierte Fragen zu Schienenverkehr, Pünktlichkeit, Sauberkeit, Komfort und Sicherheitsgefühl zu beantworten, die ihnen von Interviewern in dieser und der vorherigen Woche vor dem Solinger Hauptbahnhof gestellt wurden. Die ausgefüllten Fragebögen liegen nun bei der städtischen Statistikabteilung. Am Montag erfolgt die maschinelle Auswertung der Fragebögen und die Interpretation der Ergebnisse durch Fachleute. Bis dahin können auch noch Fragebögen in die Auswertung aufgenommen werden, die noch auf dem Postweg an die Gasstraße unterwegs sind. Denn rund 200 Bögen wurden zum Selbstausfüllen und Versenden mitgenommen. Von der Möglichkeit, den Bogen online auszufüllen und per eMail zu verschicken, haben bisher nur siebzehn Solingerinnen oder Solinger Gebrauch gemacht. Die elektronische Version des Fragebogens bleibt aber auf jeden Fall bis kommenden Montag auf der Homepage der Stadt Solingen verfügbar.

Bis zu sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke waren an vier Tagen jeweils rund drei Stunden auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes im Einsatz. Angesprochen wurden alle Altersgruppen zwischen 18 und 80 Jahren. Geschätzt 450 der angesprochenen Reisenden hätten dankend abgelehnt, den Bogen auszufüllen, wobei die Beteiligungsquoten an den Nachmittagen höher war als an den frühen Terminen. Das teilt Jürgen Hustädt mit, Abteilungsleiter beim Verkehrsbetrieb, der zusammen mit Christiane Nickel die Befragung organisiert hat.

Auch wenn die Eile vielen keine Zeit für das Ausfüllen der Formulare ließ, so sei die Befragung selbst doch überwiegend auf ein positives Echo bei den Reisenden gestoßen, sagt Jürgen Hustädt. Ärger über verpasste Anschlüsse, Unpünktlichkeit und überfüllte Abteile sei an den Ständen sehr häufig geäußert worden.

Die Kundenbefragung unter dem Motto „Nachgefragt" ist eine gemeinsame Aktion der Stadt Solingen und des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke. Oberbürgermeister Tim Kurzbach und SWS-Geschäftsführer Conrad Troullier wollen die Stimmung der Pendler und Bahnfahrer ergründen und dieses Stimmungsbild in die Gespräche der Stadt mit den Verantwortlichen für den Schienennahverkehr, Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und Deutsche Bahn, einfließen lassen.