3D-Technologie und Start Up-Förderung

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Beim Besuch einer Wirtschaftsdelegation in Insrael wurden konkrete Kooperationen angebahnt.

Auf eine erfolgreiche Reise blickt die Solinger Wirtschaftsdelegation unter Leitung von Oberbürgermeister Tim Kurzbach zurück, die vom 15. bis 19. Oktober in Israel unterwegs war. Besuche bei Unternehmen verschiedener Branchen und Wirtschaftsorganisationen in Tev Aviv, Haifa, Jerusalem und Solingens Partnerstadt Ness Ziona ergaben großes Interesse am Standort Solingen und konkrete Ausblicke auf künftige Kooperationen etwa im Bereich der 3D-Drucktechnik. Die Vertreter von drei jungen Unternehmen nahmen die Einladung des Oberbürgermeisters und der Wirtschaftsförderung nach Solingen an, um über eine mögliche Ansiedlung am Wirtschaftsstandort Klingenstadt zu sprechen. Verabredet wurde auch eine Zusammenarbeit mit dem in Haifa ansässigen Hi Center, einem städtischen Technologiezentrum, das Start Up Gründer unterstützt. Mitglieder der Delegation aus der Klingenstadt waren neben Unternehmern auch Vertreter des Arbeitgeberverbandes, der Gewerkschaften und der Industrie- und Handelskammer.

Höhepunkt der Reise war ein Treffen mit dem israelischen Wirtschaftsminister Eli Cohen in Tel Aviv. Cohen lobte die Solinger Initiative zur Schaffung wirtschaftlicher Kontakte und deren erste Erfolge in Form konkret verabredeter Kooperationsgespräche.  "Das Wichtigste ist, einen ersten Schritt zu machen, unser Land zu besuchen und zu verstehen", sagte er. Das sei den Solingern mit ihrer Reise bestens gelungen. Er gab seiner Überzeugung Ausdruck, die bei dieser Gelegenheit geknüpften Kontakte mit der israelischen Handelskammer, dem Wirtschaftsministerium und mit Unternehmen, insbesondere aus der Start- Up-Szene, würden zu einem schnellen Aufbau von Netzwerken und zu einer effektiven Zusammenarbeit führen. Oberbürgermeister Tim Kurzbach betonte: "Weil wirtschaftliche Dynamik und Innovationskraft auf internationalen Kontakten beruhen, bieten Kooperationen zwischen Partnern aus Israel und Solingen unglaubliche Chancen." Deshalb habe er schon früh mit Repräsentanten der Partnerstadt Ness Ziona Möglichkeiten wirtschaftlicher Zusammenarbeit erörtert. Er dankte den Verteterinnen und Vertretern der Solinger Wirtschaft, die ihn dabei auch persönlich unterstützt und sich nun verpflichtet hätten, konkrete Projekte in den Unternehmen zu verwirklichen.