50.000 Euro für Breitbandausbau

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Die Klingenstadt erhält Fördermittel des Bundes.

Der Breitbandausbau in Solingen geht in die nächste Runde. Bundesminister Alexander Dobrindt übergab gestern einen Förderbescheid über 50.000 Euro aus dem Bundesprogramm zur Unterstützung des Breitbandausbaus an Martin Lutz, den Breitbandbeauftragten der Klingenstadt Solingen.

Jeder Haushalt in Deutschland soll bis 2018 über einen Internetzugang mit mindestens 50 MBit/s im Download verfügen. Für dieses Ziel stellt der Bund insgesamt 2,7 Mrd. Euro bereit, die zunächst in vorbereitende Untersuchungen und danach auch in Bauprojekte fließen sollen.

Doch die Förderung der Bauprojekte ist an Bedingungen geknüpft, erläutert Lutz. Mit der jetzt bewilligten Förderung gibt die Stadt eine Untersuchung in Auftrag, die zeigen soll, wo in Solingen diese Bedingungen erfüllt werden. "Mit dieser Untersuchung bekommen wir die Informationen, um in die nächste Bau- und Förderphase einzusteigen. Hier liegt eine große Chance, die Dateninfrastruktur auch dort zu verbessern, wo die Netzbetreiber bisher noch nicht aktiv waren."

Oberbürgermeister Tim Kurzbach freut sich, dass Solingen als erste Stadt im Bergischen Städtedreieck von der Förderung profitieren kann. Er hat aber bereits den nächsten Schritt im Blick. "Das Breitbandziel der Bundesregierung kann nur ein Zwischenschritt sein. Der Bedarf an Bandbreite bleibt nicht bei 50 Mbit/s stehen. Und auch weitere qualitative Faktoren in den Datennetzen werden immer wichtiger. Unser Ziel muss ein leistungsfähiges Glasfasernetz in Solingen sein, von dem die Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und die Bevölkerung gleichermaßen profitieren können."

Bundesminister Alexander Dobrindt übergibt den Förderbescheid an den Solinger Breitbandbeauftragten Martin Lutz
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Bundesminister Alexander Dobrindt übergibt den Förderbescheid an den Solinger Breitbandbeauftragten Martin Lutz
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Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

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  • Foto: Übergabe des Förderbescheids
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