9. November: Gedenken

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an die Opfer der Reichspogromnacht 1938

Zum Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht und die Schreckensherrschaft der Nazis lädt das "Bündnis für Toleranz und Zivilcourage" am Mittwoch, 9. November, um 13 Uhr, an den Standort der früheren Synagoge an der Malteserstraße ein.  

Beteiligt sind die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), die Jüdische Kultusgemeinde, der Jugendstadtrat und der Stadtdienst Integration.
Oberbürgermeister Tim Kurzbach, Superintendentin Dr. Ilka Werner, Leonid Goldberg, Vorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde, und Ayça Iper, Vorsitzende des Jugendstadtrats, werden Ansprachen halten. Dr. David Vinitz spricht ein Gebet.

Anschließend formieren sich die Teilnehmenden zum Demonstrationszug durch die Innenstadt bis zum Theater und Konzerthaus. Dort stellen ab 14 Uhr Solinger Jugendliche ihre Ideen und Projekte vor, wie das friedliche Miteinander aller Menschen in unserer Stadt lebendig, kreativ und nachhaltig gestaltet werden kann. Beiträge mehrerer Solinger Schulen und der Bezirksschülervertretung sind geplant. So werden Schülerinnen und Schüler der August Dicke Schule zum Beispiel ein Kunstprojekt vorstellen, das die Antirassismus-AG unter Leitung von Kim Federiconi auf dem Schulhof als dauerhaftes Zeichen gegen Rassismus gestaltet hat. Den musikalischen Rahmen übernimmt „Voices“, der Schülerchor der Friedrich Albert Lange Schule. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft „Pro Agenda / Contra Nazis“ des Jugendstadtrates führen durch das Programm und bieten Poetry Slam-Beiträge sowie eine Überraschungsaktion.

Ziel der Veranstalter ist es, ein deutliches Signal für ein tolerantes, vielfältiges und weltoffenes Solingen zu senden.

An die Redaktionen:

Kontakt bei Rückfragen: Michael Roden vom Stadtdienst Integration (290 2720, m.roden@solingen.de)