Achtes ÖKOPROFIT-Projekt geht erfolgreich zu Ende

Pressemitteilung

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Bei einer Feierstunde im der Lenneper Klosterkirche würdigte Michael Theben, stellvertretender Leiter der Abteilung Klima, Energie und Umweltwirtschaft im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen das Engagement für mehr betrieblichen Umweltschutz. Insgesamt 15 Betriebe aus dem Bergischen Städtedreieck wurden am vergangenen Dienstag ausgezeichnet. Sie hatten an der achten Runde des ÖKOPROFIT - Projektes teilgenommen, die mit der Feier abgeschlossen wurde.

In der Region sind bereits 115 Betriebe zertifiziert, über 2000 Unternehmen haben bundesweit teilgenommen. ÖKOPROFIT ist die erfolgreiche Kombination aus individueller Beratung und gemeinsamen Workshops, bei denen Wissen vermittelt und Erfahrungen ausgetauscht werden. Dabei wird Betrieben gezeigt, wie sie Energie sparen, Abfall vermeiden und weitere Potenziale nutzen können. Da weniger Energieverbrauch auch weniger Kosten und weniger Kohlendioxid bedeutet, haben alle etwas von dem Beratungsprogramm: die Betriebe selbst, die beteiligten Städte und Regionen, die Menschen, die dort leben und die Umwelt.

Die Bilanz der 15 Teilnehmer fiel zum Abschluss des Projektes durchweg positiv aus: Rund 100 Ideen für mehr Umweltschutz im Betrieb konnten erfolgreich umgesetzt, jährliche über 500.000 Euro eingespart werden. Der Energieverbrauch wurde um fast 2,5 Millionen Kilowattstunden reduziert, der CO2-Ausstoß durch Umstellung auf regenerative Energien auf rund 5.000 Tonnen pro Jahr. Auch ein geringerer Wasserverbrauch, weniger Abfall und ein reduzierter Verbrauch von Roh- und Hilfsstoffen kommen der Umwelt zugute.

Nach dem Projektstart im März 2012 beteiligten sich die Betriebe an gemeinsamen Workshops und ließen ihre Arbeitsabläufe bei mehreren Beratungsterminen vor Ort auf Herz und Nieren prüfen. Das Ergebnis war ein für jeden einzelnen Betrieb maßgeschneidertes Umweltprogramm.

ÖKOPROFIT ist ein bergisches Kooperationsprojekt

Neben den drei Bergischen Städten und ihren Wirtschaftsförderungsgesellschaften, der Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid sowie der Stiftung Zukunftsfähiges Wirtschaften beteiligt sich auch das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen an der Finanzierung des Projektes.

Aufgrund des großen Erfolges wird ÖKOPROFIT im Bergischen Städtedreieck noch in diesem Halbjahr in eine neue Projektrunde gehen. Interessierte Unternehmen und Einrichtungen aus der Region können sich ab sofort wenden an:

Stadt Solingen
Stadtdienst Natur und Umwelt
Peter Vorkötter, Telefon 290 6555, mail: p.vorkoetter@solingen.de

 

Diese Unternehmen haben sich beteiligt:

  • Arbeit Remscheid gGmbH, Remscheid
  • Barmenia Krankenversicherungen,  Wuppertal
  • Basika Entwässerungstechnik GmbH & Co. KG, Wuppertal
  • BIA Kunststoff- und Galvanotechnik GmbH & Co. KG, Solingen
  • BÖCO Böddecker & Co. GmbH & Co. KG, Wuppertal
  • Credo Stahlwarenfabrik Gustav Kracht GmbH & Co. KG, Solingen
  • Gebäudereinigung EMONS GmbH, Solingen
  • Flügel CSS GmbH & Co. KG, Solingen
  • Jakob Leonhards Söhne GmbH & Co. KG, Wuppertal
  • Otto Schnell GmbH & Co. KG, Wuppertal
  • proviel GmbH, Wuppertal
  • Remondis Rhein-Wupper GmbH & Co. KG, Wuppertal
  • Robert Herder GmbH & Co. KG Windmühlenmesser-Manufactur, Solingen
  • VISI/PRINT GmbH, Remscheid
  • Willi Hahn GmbH, Wuppertal