Alkohol? Weniger ist besser!

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„Alkohol? Weniger ist besser!" lautet der Titel einer bundesweiten Aktionswoche vom 25. Mai bis zum 2. Juni. In Solingen hat der Stadtdienst Gesundheit gemeinsam mit Partnern ein Programm auf die Beine gestellt, das neben Aufklärung und Prävention – besonders für Jugendliche – die Auseinandersetzung mit der Lebenswelt von Kindern aus suchtbelasteten Familien als besonderen Themenschwerpunkt behandelt.

Samstag, 25. Mai, 11-15 Uhr, Clemens-Galerien
Öffentliche Informationsveranstaltung zum Thema Alkohol
mit interaktivem Spiel, Infoständen, alkoholfreien Cocktails
Beteiligte: Stadtdienst Gesundheit, Caritas, Jugend- und Drogenberatung, Suchtambulanz der LVR-Klinik Langenfeld, Städtisches Klinkum Solingen, Jugendförderung, Villa Eins, Blaues Kreuz, Guttempler Gemeinschaft, Al-Anon

Sonntag, 26. Mai, 10:15-11:30 Uhr, Stadtmission Solingen, Brühler Straße 60
Hör zu - schau hin! Was kannst du tun?
Informationen und Gespräche über Co-Abhängigkeit
Veranstalter: Blaues Kreuz Solingen

Montag, 27. Mai, 15-17 Uhr, Cobra, Merscheider Straße 77-79
Zwischen Liebe und Hass, Hilfen für Kinder aus suchtbelasteten Familien
Filmvorführung: Liebe und Hass - Film des Medienprojekts Wuppertal e.V. über Jugendliche, deren Eltern alkoholabhängig sind.
Podiumsgespräch und Diskussion: Die Situation suchtbelasteter Kinder und bestehende Hilfsangebote
Veranstalter: Caritasverband

Montag, 27.Mai, und Donnerstag, 30. Mai, 19-20:30, Stadtmission Solingen, Brühler Straße 60
Freitag, 31. Mai 19-20:30 Uhr, Nippesstraße 2
Alkohol? Weniger ist besser
Selbsthilfegruppe stellt sich vor. Gesprächskreis, Einzelgespräche, Informationen
Veranstalter: Blaues Kreuz Solingen

Dienstag, 28. Mai, 19-21 Uhr, Jugend- und Drogenberatung anonym e.V., Kasinostraße 65
Pubertät und Alkoholmissbrauch
Pubertät ist eine Entwicklungsphase, die zu Veränderungen und Umbrüchen auf allen Ebenen menschlichen Seins führt und Heranwachsende wie auch deren Eltern tief verunsichert und herausfordert. Die Veranstaltung klärt über typische Risikoverhaltensweisen als Ausdruck dieser Entwicklungsphase und Ansätze des Umgangs mit Heranwachsenden auf.
Veranstalter: Jugend- und Drogenberatung anonym e. V.

Das Theaterstück "Flaschenpost" führen Betroffene aus dem Kamillushaus in Essen für Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Gesamtschule am Dienstag, 28. Mai, in der Cobra auf. Anschließend finden Gespräche statt.

 

An die Redaktionen:

Überhöhter Alkoholkonsum führt zu weitreichenden somatischen, psychischen, physischen aber auch volkswirtschaftlichen Folgen. Die Angebote der Suchthilfe werden in der Regel erst dann in Anspruch genommen, wenn bereits die Grenzen vom problematischen oder schädlichen Alkoholkonsum überschritten wurden und eine Abhängigkeit entstanden ist. Besonders Jugendliche haben es oft schwer, diese Grenzen zu erkennen.

Sie sind herzlich zur Berichterstattung übr die einzelnen Veranstaltungen eingeladen.

Kontakt: Martina Schubert, Stadtdienst Gesundheit, Telefon 290-2729