Angebote für den Neubau des Hallenbad Vogelsang liegen vor

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Anfang September wird über Zuschlag entschieden

Wie Kirsten Olsen-Buchkremer, Geschäftsführerin der Solinger Bädergesellschaft mitteilt, haben heute die potenziellen Generalunternehmer ihre Angebote für den Ersatzneubau des Hallenbades Vogelsang den Mitgliedern der "Kleinen Kommission" des Sportausschusses sowie Vertretern aus Stadtverwaltung, Betriebsrat, Betriebsleitung und Geschäftsführung der Solinger Bädergesellschaft mbH vorgestellt und erläutert.

Die Bädergesellschaft und der externe Projektsteuerer Simon Wenger (WSP Deutschland AG) prüfen in den nächsten Tagen die Angebote inhaltlich. Danach finden die Schlussverhandlungen mit den Bietern statt. Nach Abschluss dieser Verhandlungen werden der Sportausschuss und der zentrale Betriebsausschuss in einer gemeinsamen Sitzung darüber entscheiden, welches Angebot den Zuschlag erhält.

Beigeordnete Dagmar Becker und der Vorsitzende des Sportausschusses, Bürgermeister Ernst Lauterjung, weisen darauf hin, dass es sich bei der Auswahl des Generalunternehmers um eine europaweite Ausschreibung handelt, die strengen, formalen Anforderungen unterliegt. "Darum bitten wir um Verständnis dafür, dass bis zur Zuschlagserteilung keine Details zu den Angeboten veröffentlicht werden dürfen. Dies würde den Wettbewerb beeinflussen, vergaberechtliche Konsequenzen nach sich ziehen und die Verhandlungsposition der Solinger Bädergesellschaft mbH schwächen.“

Unter Berücksichtigung zwingend einzuhaltender vorgeschriebener Fristen ist eine Zuschlagserteilung Anfang September vorgesehen. Parallel zu dieser Ausschreibung laufen bereits die Vorbereitungen für den Rückbau des Hallenbads Vogelsang. Der Antrag für den Abbruch liegt der Bauaufsicht vor und die erforderliche Ausschreibung für den Rückbau wird Mitte August abgeschlossen sein.

Das endgültige Datum für die „Stöpsel raus“-Feier und die Schließung des Bades hängen von den Vertragsverhandlungen mit den Generalunternehmern und deren Terminplan ab, teilt Kirsten Olsen-Buchkremer weiter mit.