Auf den Klimawandel reagieren

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Steigende Temperaturen und stärkere Regenfälle als Zeichen des globalen Klimawandels sind auch in Remscheid, Solingen und Wuppertal zu spüren. Wie kann und muss man darauf reagieren?

Etwa mit der Betreung älterer Menschen in längeren Hitzeperioden? Sind Veränderungen bei der Kanalkapazität und Abwasserführung notwendig? Wie steht es um die Gebäudesicherung in hochwassergefährdeten Bereichen? Wie muss der Wald bewirtschaftet werden, damit er auch stärkeren Stürmen trotzt?

Um Lösungen bemüht sich das Bergische Städtedreieck im Rahmen eines Projektes, das vom Bundesumweltministerium bis 2017 gefördert und gemeinsam mit der Bergischen Entwicklungsagentur und dem Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr der RWTH Aachen umgesetzt wird. Stadtdirektor Hartmut Hoferichter: "Es macht keinen Sinn, die Augen vor den Auswirkungen des Klimawandels zu verschließen. Auf diese Weise haben wir als Modellregion die Möglichkeit, wirksame Maßnahmen mit zu entwickeln." Zusammen mit Partnern wie Industrie- und Handelskammer, Stadtwerken, Wirtschaftsunternehmen und Gesundheitsdiensten sollen Konzepte erarbeitet werden, die dann auch in anderen Städten zum Einsatz kommen können.