Aufenthaltserlaubnis abgeschafft

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Bürgerinnen und Bürger aus Ländern der Europäischen Union sowie aus Liechtenstein, Island und Norwegen benötigen keine Aufenthaltserlaubnis mehr in Deutschland.

Das vom Bundestag beschlossene Gesetz ist am 29. Januar in Kraft getreten. Große Bedeutung hatte die sogenannte "Freizügigkeitsbescheinigung" im Alltag schon länger nicht mehr. Bei Verwaltungsformalitäten etwa reichten schon seit 2004 andere Dokumente wie Arbeitsvertrag, Krankenversicherungsnachweis oder ähnliches. Auch zur Arbeitsaufnahme war das Papier schon bisher nicht nötig. Nur bulgarische und rumänische Staatsangehörige benötigen in der Regel für die Aufnahme einer Beschäftigung noch bis 31.12.2013 eine Arbeitserlaubnis-EU von der Bundesagentur für Arbeit.