Bergisches Städtedreieck für Kraft-Wärme-Kopplung ausgezeichnet

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Das Bergische Städtedreieck ist heute als KWK(Kraft-Wärme-Kopplung)-Modellkommune in Düsseldorf von Landesumweltminister Johannes Remmel geehrt worden. Remscheid, Solingen und Wuppertal hatten sich mit dem Feinkonzept „KWKhoch³ - Integrierter Ansatz zum Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung im Bergischen Städtedreieck" bei dem Wettbewerb "KWK-Modellkommune 2012-2017" des Landes Nordrhein-Westfalen erfolgreich durchgesetzt.

"Mit der Umsetzung des Konzepts leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und einer Reduzierung des Kohlendioxyd-Ausstoßes", sagte Stadtdirektor Hartmut Hoferichter nach seiner Rückkehr aus Düsseldorf, wo er gemeinsam mit dem Remscheider Beigeordneten Dr. Christian Henkelmann und Bürgermeisterin Maria Schürmann aus Wuppertal die Urkunde engegen genommen hatte.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen hatte 2012 den dreistufig aufgebauten Wettbewerb mit dem Ziel aufgelegt, die Kommunen bei der Ausschöpfung von Kraft-Wärme-Kopplungspotenzialen zu unterstützen. Ziel ist es, bis 2020 den Anteil des Stroms, der in NRW mit KWK-Anlagen erzeugt wird, auf mindestens 25 Prozent zu erhöhen. Wirkungsgrade übr 90 Prozent seien für KWK Stand der Technik, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums. Das Bergische Städtedreieck bereitet derzeit konkrete Förderanträge etwa zur Versorgung einzelner Siedlungsbereiche mit KWK vor. Die geförderten Modellkommunen sollen mit ihren Konzepten als Multiplikatoren fungieren.