Bienenkrankheit auch in Widdert

Pressemitteilung

- 410/bw

Das Veterinäramt hat dort einen Sperrbezirk eingerichtet.

Weil im Bienenstock eines Widderter Imkers die Amerikanische Faulbrut ausgebrochen ist, hat das Bergische Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt heute einen Sperrbezirk in Widdert und angrenzenden Stadtteilen eingerichtet, östlich der Leichlinger Straße, südlich der Neuenkampfer Straße, Peter-Höfer-Platz, Platzhofstraße, Eichenstraße, Unntersberger Allee und Ritterstraße, westlich des Pfaffenberger Wegs, Glüder, Balkhauser Weg und Glüderstraße. Südliche Begrenzung ist die Stadtgrenze zum Rheinisch-Bergischen Kreis. (Sonderamtsblatt vom 20.07.2018)

Verdachtsfälle und Ausbrüche der Faulbrut hat es in den letzten Monaten bereits in Wuppertal, Remscheid und Solingen-Gräfrath gegeben. Aktuell besteht in Gräfrath und dem südlichen Vohwinkel seit dem 25. Juni ein Sperrbezirk. Insgesamt sind in Solingen  47 Imker betroffen.

Für Fragen steht das Bergische Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt unter der Telefonnummer  0212 290 2583 zur Verfügung. Die Imkerinnen und Imker im Bergischen Städtedreieck werden auch über ihre Vereine informiert.

Zum Hintergrund:

Die amerikanische Faulbrut der Bienen ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. Sie verbreitet sich schnell von einem Bienenvolk zum nächsten und kann so zu Tierverlusten führen. In seiner Sporenform kann der Erreger in der Umwelt über eine lange Zeit überleben. Befallen wird die Bienenbrut, die sich in einer mit einem Wachsdeckel verschlossenen Brutzelle befindet. Sie stirbt durch die Infektion ab. Für den Menschen ist die bakterielle Erkrankung ungefährlich.