Dauerstau: Feith und Hoferichter fordern sofortige Abhilfe

Pressemitteilung

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Mit Unverständnis und harscher Kritik am Landesbetrieb Straßen reagierten Oberbürgermeister Norbert Feith und Stadtdirektor Hartmut Hoferichter heute Morgen auf die weiterhin bestehenden Staus auf dem Weg zur Autobahn A3.

Ein Teil der Bundesstraße 229 im Bereich der Anschlussstelle Solingen/Langenfeld ist inzwischen ausgebaut und die Abfahrten in Immigrath sind wieder freigegeben. Dennoch gab es gestern zu den Hauptverkehrszeiten wieder lange Staus, auf die zahlreiche Autofahrer mit Zorn reagierten.

Feith und Hoferichter haben dafür großes Verständnis. "Es ist unverständlich, warum die beiden wesentlichen Verbesserungen, nämlich eine zusätzliche Abbiegespur und eine verkehrsabhängige Ampelsteuerung, immer noch nicht in Betrieb sind", kritisierten sie heute Morgen. Es sei kaum nachzuvollziehbar, warum es in sieben Monaten Bauzeit nicht möglich gewesen sei, die für die Schaltung notwendigen Kontaktschleifen zu verlegen. Hoferichter: "Es ärgert mich sehr, dass Erleichterungen für die Autofahrer jetzt möglicherweise erst im Frühjahr kommen werden". Sehr unzufrieden zeigte er sich auch mit der Informationspolitik des zuständigen Landesbetriebs Straßen: "Man hat die Stadt Solingen in keiner Weise über diese Umstände informiert."

Norbert Feith: "Wir erwarten, dass die Grünphasen für den Verkehr aus Richtung Solingen sofort zumindest provisorisch deutlich verlängert werden." Diesem Ansinnen wird er in Kürze mit einem Schreiben an den Landesverkehrsminister als obersten Dienstherrn des Landesbetriebs Straßen noch einmal Nachdruck verleihen.