Der Winter kann kommen

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"Der Winter kann kommen" heißt es bei den für den Winterdienst zuständigen Technischen Betrieben Solingen (TBS). Die Salzhalle ist mit 1.500 Tonnen Streusalz maximal gefüllt, hinzu kommen 600 Tonnen Granulat als abstumpfendes Mittel. Außerdem liegen im Streusalzdepot des Landes 500 für Solingen reservierte Tonnen bereit. "Damit haben wir alles unternommen, um Material-Engpässen vorzubeugen“, sagt Stefan Bister vom TBS.

Verkehrswichtige und gefährliche Straßen müssen von den Kommunen geräumt und gestreut werden. Das sehen die Straßen- und Wegegesetze der Länder vor. Dass Winterdienst in Solingen auch auf weniger befahrenen Straße geleistet wird, stellt einen freiwilligen Service dar. „In vielen Fällen leisten wir über das gesetzlich vorgeschriebene Maß Winterdienst. Bei starken und anhaltenden Schneefällen bitten wir jedoch um Verständnis, dass wir uns auf den gesetzlich geforderten Winterdienst auf verkehrswichtigen Straßen der Priorität 1 konzentrieren müssen. Winterdienst auf nachrangigen Straßen können wir erst leisten, wenn es die Kapazitäten zulassen“, so Bister. Er appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, beim Parken genügend Durchlass für die breiten Winterdienstfahrzeuge zu lassen. Falsch geparkte Autos erschwerten oft die Räumung oder machten sie ganz unmöglich.

Für Fußgängerwege sind die jeweiligen Anlieger zuständig.