Deutlicher Trend zum gemeinsamen Lernen

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Fast alle Kinder konnten an Wunschschule angemeldet werden

Nach dem heutigen Ende des Anmeldeverfahrens für die weiterführenden Schulen im kommenden Schuljahr 2017 / 2018 liegen jetzt die endgültigen Ergebnisse vor. Danach wurden

  • an den Realschulen 287,
  • an den Gymnasien 398 sowie
  • an den Gesamtschulen und der Sekundarschule insgesamt 723 Jungen und Mädchen angemeldet.

Mit insgesamt 1.408 Kindern verlassen 20 Schülerinnen und Schüler mehr als im vorigen Jahr die Grundschulen und wechseln im Sommer zu den weiterführenden Schulen. „Ich bin froh, dass dem Erstwunsch der Eltern überwiegend entsprochen werden konnte“, freut sich Schuldezernentin Dagmar Becker. Nach Koordinierungsmaßnahmen der Schulen des längeren gemeinsamen Lernens konnten 60 Kindern Angebote entsprechend dem Zweitwunsch an den vier Gesamtschulen und der Sekundarschule gemacht werden. 75 Kinder wurden entsprechend der jeweiligen Zweitwünsche an Realschulen und Gymnasien angemeldet.

Gegebenenfalls sind noch Lenkungsgespräche für die Realschulen oder Gymnasien erforderlich, da an einzelnen Schulen mehr Kinder angemeldet wurden, als aufgenommen werden können. „Wir werden kurzfristig mit Schulen und Schulaufsicht klären, ob es hier zu einem Ausgleich unter Schulen der gleichen Schulform kommen muss oder ob gegebenenfalls Überhangklassen gebildet werden können“, beschreibt Schuldezernentin Becker das weitere Vorgehen.

Das bereits im letzten Jahr in dieser Form praktizierte Verfahren hat sich grundsätzlich bewährt und findet Akzeptanz bei Schulen und Eltern, weiß Schulverwaltungsleiterin Anke Svensson: „Der heutige dritte Anmeldetag ermöglicht auch für die Kinder, die nicht an der Schule ihrer ersten Wahl angenommen werden konnten, eine entspannte Anmeldung an einer weiterführenden Schule.“