Deutsch-nicaraguanische Partnerschaft in schwierigen Zeiten

Pressemitteilung

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Runder Tisch tagt am Freitag mit bundesweiter Beteiligung in Solingen

Auf gemeinsame Einladung der Stadt Solingen, des Fördervereins Städtefreundschaft mit Jinotega e.V. und der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) in Bonn tauschen sich am Freitag, 24. Mai, über 30 Vertreterinnen und Vertreter deutscher Kommunen und Vereine im Theater- und Konzerthaus Solingen über die Zusammenarbeit mit Partnerstädten in Nicaragua aus. Das Interesse an der Veranstaltung ist groß und das Teilnehmerfeld aus insgesamt 14 Städten breit - von Hamburg bis Nürnberg.

Partnerschaften und Projekte mit Städten und Gemeinden in Nicaragua haben in Deutschland eine lange Tradition. Solingen ist beispielsweise seit über 30 Jahren eng mit der Stadt Jinotega verbunden. In den letzten Jahrzehnten entstanden viele intensive Beziehungen und zahlreiche Projekte wurden umgesetzt. Mit dabei sind auch Teilnehmende aus Städten der Umgebung: Köln, Leverkusen und Wuppertal. Der Runde Tisch findet bereits zum siebten Mal statt, aber selten war die Situation für die Städte- und Projektpartnerschaften von so viel Unsicherheit geprägt wie zurzeit. Denn seit dem vergangenen Frühjahr gelangen unterschiedliche Informationen über gewalttätige Übergriffe, Tote, Verletzte und politische Gefangene in die internationale Presse. Aber wie ist die Situation heute einzuschätzen? Und welche Perspektiven gibt es für die Zusammenarbeit? Darum geht es bei dem bundesweiten Austausch in Solingen.

 

Hinweis an die Medien:

Pressevertreter sind herzlich eingeladen. Oberbürgermeister Tim Kurzbach wird die Teilnehmenden

am Freitag, 24. Mai,
um 10 Uhr
im Theater und Konzerthaus

begrüßen. Der zuständige Beigeordnete Jan Welzel nimmt an einem Podiumsgespräch über die Zukunft der deutschen Städtepartnerschaften mit Nicaragua teil.

 

Info: Die Veranstaltung wird gefördert durch die Engagement Global gGmbH im Rahmen des "Servicestelle Kommunen in der Einen Welt"-Programms mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).