Die Freundschaft zwischen Chalon-sur-Saône und Solingen lebt

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Delegation aus der französischen Partnerstadt zu Besuch in Solingen

Mit einem "Kir" - Weißwein mit einem Schuss Cassis (Johannisbeerlikör) - ließ heute die Delegation aus Solingens Partnerstadt Chalon-sur-Saône die deutsch-französische Partnerstadt bei einem "Glas der Freundschaft" im Solinger Rathaus hochleben. Die neun Damen und Herren unter der Leitung von Jean-Pierre Nuzillat (Beigeordneter für Tourismus und Handel) arbeiten daheim in Schulen, in der Stadtverwaltung oder in Vereinen mit sozialer Ausrichtung sowie im Partnerschaftskomitee der burgundischen Partnerstadt. Sie waren in die Klingenstadt gereist, um die "deutschen Verhältnisse" kennen zu lernen.

Am Samstag vormittag trafen sich daher im Rathaus deutsch-französische Arbeitsgruppen zu den Themen Handel, Tourismus, Schule, Sport und Behinderung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Solinger Stadtverwaltung, die Schulleiter Isolde Brosig (Friedrich-List-Schule) und Klaus Bailly (Gymnasium Vogelsang) sowie Annette Nothnagel von der Bergischen Entwicklungsagentur standen Rede und Antwort. Mitglieder des Solinger Vereins l'Amicale dolmetschten ehrenamtlich.

Ein zukunftsweisendes Arbeitsergebnis gab es auch: Isolde Brosig und ihre Kollegin Anne Passerat vom Lycée Saint Charles, einem französischen Pendant zum deutschen Berufskolleg, wollen eine Schulfreundschaft begründen. Der Schüleraustausch, bestehend aus Wirtschaftsgymnasiasten und kaufmännischen Auszubildenden, soll möglichst schon im Jahr 2014 zustandekommen..

Als reinen Arbeitsbesuch werden die französischen Gäste ihren Aufenthalt in der Klingenstadt aber nicht im Gedächtnis behalten: Freitag abend nahmen sie teil an der Eröffnung der Internationalen Bergischen Kunstenausstellung, Samstag nachmittag stehen Besuche im Shop des Henckels Zwillingswerks und auf Schloss Burg im Programm. Sonntag früh geht es zurück in die "Bourgogne".