Diesterwegschule soll bis 2014 weitermachen

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Die Diesterwegschule soll noch bis 2014 eigenständig bleiben. Diesen Vorschlag unterbreitet die Verwaltung am Dienstag, 2. Mai, dem Ausschuss für Schule und Weiterbildung. Ursprünglich war geplant, die Schule zum Ende des laufenden Schuljahres aufzulösen und die Schülerinnen und Schüler der Pestalozzischule zuzuordnen. Die Diesterwegschule erreichte zuletzt nicht mehr die vom Schulministerium festgelegte Mindestgröße für Förderschulen.

Die Schulkonferenz der Diesterwegschule hatte den Wunsch an die Verwaltung herangetragen, die Schule erst im Sommer 2014 dann gemeinsam mit der Comeniusschule aufzulösen und bis dahin die Eigenständigkeit zu behalten. In Gesprächen hatten sowohl die Obere als auch die Untere Schulaufsicht Zustimmung geäußert.

Stadtdirektor Hartmut Hoferichter begrüßt den Vorschlag: „Mit der Schließung 2014 wird dem demografischen Wandel in Form rückläufiger Schülerzahlen immer noch ausreichend Rechnung getragen“.

Diese Vorgehensweise gebe nun auch zeitlich die Gelegenheit, sich konzeptionell auf das Zusammenführen der drei Förderschulsysteme einzustellen, sagt Udo Depping vom Stadtdienst Schulverwaltung. Außerdem bleibe Zeit, für die verbleibenden Kinder der Diesterwegschule individuelle Lösungen für den weiteren Schulbesuch zu suchen.