Digitale Modellregion - Bergische Städte kooperieren

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für digitale Bürgerbüros und leistungsstarke IT bei den Verwaltungen

Das Bergische Städtedreieck ist eine der Digitalen Modellregionen, die vom Land 91 Millionen Euro zum Ausbau von digitalen Bürgerbüros und leistungsstarken IT-Infrastrukturen bei den städtischen Verwaltungen erhalten. Die Federführung bei der Umsetzung hat die Stadt Wuppertal. Die drei Städte wollen aber eng zusammenarbeiten.

Deshalb gründen sie ein regionales Komitee, dem neben der Stadt Wuppertal als gleichberechtigte Teilnehmer die beiden Nachbarstädte Solingen und Remscheid sowie die Industrie- und Handelskammer und die Bergische Universität angehören. Die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft kommt als beratendes Mitglied hinzu.

Das regionale Komitee steuert das Projekt und dessen Umsetzung. Um einen regionalen Interessensausgleich zu ermöglichen und den Einsatz der Mittel abzustimmen, entscheidet es auch darüber, welche Projektideen beim Land zur Förderung eingereicht werden.

Oberbürgermeister Tim Kurzbach: "Ich bin froh, dass wir so schnell Arbeitstrukturen entwickelt haben, die helfen, dieses wichtige Projekt zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger in unseren drei Städten umzusetzen." Ressortgeschäftsführer Dirk Wagner betont die Anbindung an ein Schwerpunktthema der Klingenstadt: "Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck an dem Thema Digitalisierung, da kommt die Kooperation in einer Modellregion als wichtiger Impuls zur rechten Zeit."