Ehrenring kommt zurück aus der Schweiz

Pressemitteilung

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Nachlass von Maria Grosser jetzt im Stadtarchiv Solingen

Mitbegründerin der CDU in Solingen, langjährige Vorsitzende des Jugendwohlfahrtsausschusses, Gründerin eines Mädchenwohnheims in Solingen-Wald, dem Vorläufer des heutigen Maria-Grosser-Hauses, dazu Ehrenmitglied des Kirchenchors Cäcilia Ohligs – all das war die Solinger Kommunalpolitikerin Maria Grosser. Die ursprünglich aus Meschede im Sauerland stammende und seit 1922 in Solingen lebende Grosser war im Jahr 1978 im Alter von 87 Jahren verstorben.  Große Teile ihres Nachlasses, vor allem Korrespondenz, erhielt die Solinger Historikerin Dr. Beate Battenfeld kürzlich von der in der Schweiz lebenden 91jährigen Pflegetochter und übergab sie jetzt Ralf Rogge, dem Leiter des Solinger Stadtarchivs. Außer Dokumenten wie einem Glückwunschschreiben des populären Kölner Erzbischofs Kardinal Frings gelangte so auch der 1971 an Maria Grosser verliehene Ehrenring der Stadt Solingen wieder in die Klingenstadt.

Beate Battenfeld, Vorsitzende des Solinger Geschichtsvereins, hatte Leben und Wirken Maria Grossers vor einigen Jahren in dem Buch „75 Frauen – Solinger Persönlichkeiten“ gewürdigt.