Die neue Beteiligungskultur

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Online-Dialog zu den "Leitlinien für eine Bürgerbeteiligung" startet am 4. September, Bürgerwerkstatt folgt am 19. September

Wer in Solingen lebt, soll mit gestalten können. Aber wie funktioniert eine gute und gelungene Bürgerbeteiligung? An welchen Spielregeln orientiert sie sich? Welche Qualitätsanforderungen müssen erfüllt sein, damit eine neue Beteiligungskultur entsteht?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Lenkungsgruppe Bürgerbeteiligung, die am kommenden Montag, 4. September, im Unterausschuss Bürgerbeteiligung und Transparenz einen ersten Entwurf der "Leitlinien zur Bürgerbeteiligung in Solingen" vorstellt. Ebenfalls ab Montag startet auch ein dreiwöchiger Online-Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern auf dem Beteiligungsportal "www.solingen-redet-mit.de".

Damit beginnt eine Phase, in der der Entwurf In Politik und Öffentlichkeit ausführlich diskutiert werden kann: Noch im September in den Bezirksvertretungen und im Zuwanderungs- und Integrationsrat, zudem bei der 2. Solinger Nachhaltigkeitskoferenz (11. September) und beim Fest "Leben braucht Vielfalt" (16. September). Am Dienstag, 19. September, 18 Uhr, findet im Bürgersaal der Stadtkirche eine Bürgerwerkstatt statt, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Anmeldungen per E-mail:  buergerbeteiligung@solingen.de, telefonisch: STabstelle Bürgerbeteiligung, Evelyn Wurrm,  290 4301.

Alle Ideen und Anregungen fließen in die weiteren Beratungen der Lenkungsgruppe ein. Ziel ist es, im November eine finale Version zu beschließen.

Hintergrund

Der Lenkungsgruppe Bürgerbeteiligung gehören 14 Bürgerinnen und Bürger sowie sechs Personen aus der Politik und fünf aus der Verwaltung an. Sie wurden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Eine erste öffentlichen Auftaktveranstaltung fand im September 2016 statt. In den folgenden Sitzungen wurde der Leitlinien-Entwurf erarbeitet, der jetzt in einer ausführlichen und einer Kurzversion vorliegt.