Einigkeit bei der Integrationsarbeit

Pressemitteilung

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Große Einigkeit bei dem Ziel, Integration so gut wie möglich zu fördern und zu unterstützen, bekundeten Oberbürgermeister Norbert Feith, Ministerin Sylvia Löhrmann, Anne Wehkamp als Leiterin des Stadtdienstes Integration, Vertreterinnen des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, der Schulaufsicht, des ZuWI und andere Beteiligte bei der Präsentation des Kommunalen Integrationszentrums am Freitag Vormittag im Rathaus.

Solingen ist eine der ersten Städte, die nach Inkrafttreten des Teilhabe- und Integrationsgesetzes des Landes NRW ihre RAA (Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwanderfamilien) in ein Kommunales Integrationszentrum umgewandelt haben und damit eine deutliche höhere Landesförderung erhalten als bisher. Damit werden unter anderem zwei Arbeitsstellen im Bereich Netzwerkbildung und Antirassismusarbeit geschaffen.

Oberbürgermeister Feith betonte, das Kommunale Integrationszentrum stelle eine konsequente Fortsetzung der bisherigen Integrationsarbeit dar, die längst über die Anfänge hinaus und eine zentrale Querschnittsaufgabe der Verwaltung sei. Allein 15 Mitarbeiterinnen sind beim Kommunalen Integrationszentrum beschäftigt.

Schwerpunkt der Arbeit sind:

  • Mehrsprachigkeit als Ressource für eine global aufgestellte Stadt
  • Übergänge in der Bildungskette
  • Ausbildungsreife und Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten
  • Zugang zum Arbeitsmarkt für Flüchtlinge und Bleibeberechtigte
  • interreligiöser und weltanschaulicher Dialog
  • aktive Anti-Rassismusarbeit

Sylvia Löhrmann blickte auf eigene Anfänge als Verbindungslehrerin zur 1987 gegründeten RAA in Solingen zurück. Sie betonte: "Die Einwanderungsgesellschaft zu gestalten ist eine Daueraufgabe, in der nicht Last, sondern Chance zu sehen ist."