Energetische Gebäudemodernisierung: Fortschritt durch Kooperation

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Stadt lädt zum Workshop ein

Die energetische Gebäudemodernisierung wird als „schlafender Riese“ beim Klimaschutz bezeichnet. Entsprechende Maßnahmen bieten enormes Potenzial, um den Verbrauch an Heizenergie zu reduzieren und den Ausstoß von Kohlendioxid zu senken. Deshalb ist es für den kommunalen Klimaschutz von zentraler Bedeutung, die energetische Gebäudemodernisierung auch im privaten Wohngebäudebestand zu fördern.

Dazu soll auch die Gründung eines Netzwerkes beitragen, in dem Akteure, die im Bereich der energetischen Gebäudemodernisierung arbeiten, an einem Strang ziehen. Erfahrungen aus anderen Städten belegen den Erfolg einer kooperativen Herangehensweise. Vor diesem Hintergrund lädt die Stadt Solingen am Mittwoch, 21. Januar, 17 bis 19 Uhr im Gründer- und Technologiezentrum zum Workshop ein mit der zentralen Fragestellung: Wie kann es gelingen, eine qualitativ hochwertige energetische Gebäudemodernisierung in der Klingenstadt strategisch zu fördern, um die kommunalen Klimaschutzaktivitäten zu unterstützen und zugleich lokale Wertschöpfungspotenziale zu generieren?

Die Veranstaltung richtet sich an Akteure, die Dienstleistungen im Bereich der energetischen Gebäudemodernisierung anbieten. Anmeldungen werden bis zum 14. Januar entgegen genommen: Telefon 290-6588, Email: b.vietor@solingen.de. Ansprechpartnerin ist Birte Viétor, Klimaschutzmanagerin der Stadt Solingen.

Zum Hintergrund

Im Dezember 2012 hat der Rat der Stadt Solingen die Umsetzung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes beschlossen, für die Koordinierung sorgt seit 2013 die Klimaschutzmanagerin Birte Viétor. Das Konzept dient als Grundlage zur Erreichung der kommunalen Klimaschutzziele und beinhaltet im Handlungsfeld „Energieeffizienz von Gebäuden“ verschiedene Maßnahmen, die eine energetische Gebäudemodernisierung in der Klingenstadt fördern sollen. Empfohlen wird unter anderem die Gründung eines Netzwerkes.