Entspannte Weihnachtseinkäufe in Solingen

Pressemitteilung

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An den ersten Tagen nach der Eröffnung des Hofgartens waren mit 200.000 Gästen mehr Menschen in der Innenstadt unterwegs, als Solingen Einwohner zählt. An den langen Samstagen vor Weihnachten, dem 30. November, 7., 14., 21. Dezember, und dem verkaufsoffenen Sonntag am 8. Dezember, wird es noch mal richtig voll in der Innenstadt. In diesem Wunsch wie in der Einschätzung ist man sich nicht nur im Rathaus einig. Gestern hatte Stadtdirektor Hartmut Hoferichter mit seinem Kollegen Robert Krumbein Vertreter von Polizei, Ordnungs- und Straßenverkehrsbehörde zu einem Gespräch über Maßnahmen zur kurzfristigen Verkehrslenkung eingeladen. Ziel: Die Einkaufenden sollen so entspannt wie möglich an- und abreisen.

„Mit viel Betrieb rechnen wir", hieß es in der Runde, „aber zum Verkehrskollaps wird es nicht kommen."

In den City-Parkhäusern stehen rund 2.700 Plätze zur Verfügung. Um auswärtige Besucherinnen und Besucher noch besser dorthin zu lenken, soll das vorhandene Parkleitsystem kurzfristig farblich unterstützt werden. Darauf wiederum weisen provisorische Hinweistafeln an den Einfallstraßen Schützenstraße, Grünewalder Straße, Cronenberger Straße, Mangenberger Straße und an der Kreuzung Schlagbaum hin.

Um die Polizei im Bereich Graf-Wilhelm-Platz und Busbahnhof bei der Kanalisierung des Verkehrs zu unterstützen, sollen zwei bis drei Mitarbeiter der Stadt Solingen an den genannten Tagen etwa von 10 bis 16 Uhr bereit stehen. Im Notfall könnte wie am Wochenende nach der Hofgarten-Eröffnung die Einfahrt vom Kreisverkehr am Ufergarten in die Mummstraße zeitweise für den privaten Verkehr gesperrt werden, der dann Richtung Katternberger und Friedrichstraße abgeleitet würde. Der Linienverkehr ist davon nicht betroffen. Ihm soll so weit wie möglich überall Vorrang eingeräumt werden.

Überhaupt appellieren die Fachleute geschlossen an die Solingerinnen und Solinger, an diesen Tagen ihr Auto möglichst zu Hause zu lassen und mit dem Bus in die Innenstadt zu fahren. Außerdem sollten Ortskundige die Parkplätze hinter dem Gründer- und Technologiezentrum Grünewalder Straße, den Park-&-Ride-Parkplatz Brühler Straße und den Rathausparkplatz an der Potsdamer Straße nutzen.

Die Stadt will anregen, im Bereich der Zufahrten zum Hofgarten-Parkhaus eine etwaige Belegung des Parkhauses so früh anzukündigen, dass Autofahrer nicht in den Stau vor dem Parkhaus geraten, sondern noch eine andere Richtung einschlagen können. Zu den Stoßzeiten wäre das kurzfristig etwa mit Einweisern umzusetzen, die entsprechende Tafeln zeigen.

Zudem soll angeregt werden, für Nutzer von Navigationsgeräten die Parkhaus-Anschrift auf der Internetseite des Hofgartens ebenso deutlich hervorzuheben wie das auf den Werbeplakaten bereits geschieht.

Schon heute ist der stark genutzte Fußgängerüberweg vom Ohliger Tor zum Hofgarten in auffallendem Rot markiert und damit die Sicherheit für Fußgänger erhöht worden. In derselben Farbe werden auch die Übergänge im Bereich des Busbahnhofs erneuert.