Erneuerbare Energien

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Arbeitsgemeinschaft will sich weiter vernetzen

In unserer Region sind noch große Möglichkeiten zum Einsatz erneuerbarer Energien vorhanden. Darin waren sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energien Bergisches Land (AG EEBL) einig. Bei einem Besuch in der Klingenstadt besichtigten sie das Holzheizwerk der Stadtwerke auf dem Gelände der Lebenshilfe, das seit über zehn Jahren unter anderem das Verwaltungsgebäude Bonner Straße 100 mit Wärme versorgt.

Peter Vorkötter vom Stadtdienst Natur und Umwelt ist Sprecher der Arbeitsgemeinschaft. Er sieht Sonnenenergie, aber auch Pellets und Hackschnitzel aus heimischen Holzabfällen als Energiespender im Bergischen ganz vorn.

Thema bei dem Treffen in Solingen war auch ein möglicher Beitritt der AG zum Netzwerk der 100% Erneuerbare-Energien-Regionen mit bundesweit 150 Mitgliedern. Stadtdirektor Hartmut Hoferichter sieht darin den folgenden Vorteil: „Die in der Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energien Bergisches Land vertretenen Institutionen könnten vor allem von den langjährigen Erfahrungen anderer Regionen im Bereich des Ausbaus der erneuerbaren Energien profitieren."  In einem nächsten Schritt solle geprüft werden, in welcher Form eine Mitarbeit im Netzwerk möglich sei.

In der Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energien Bergisches Land arbeiten verschiedene Städte, Kreise, Stadtwerke, das Regionalforstamt Bergisches Land, das Holzcluster Bergisches Land, der Wupperverband, die EnergieAgentur NRW und das Zentrum für biogene Energie Oberberg (ZebiO) zusammen. Informationen über die erneuerbaren Energien bietet die Homepage der Arbeitsgemeinschaft unter www.eebl.de.

Kontakt in Solingen: Peter Vorkötter, Telefon 0212 290 6555, e-Mail p.vorkoetter@solingen.de