Erneute Auszeichnung für Solingen

Pressemitteilung

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Weitere 15.000 Euro für kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen

In gemeinsamer Mission waren am Montagabend Oliver Dienhoff vom Regionalen Bildungsbüro, Patricia Stute und Jürgen Bürger von der Jugendförderung sowie Manuela Hoor und Jörg Pauli vom städtischen Kulturmanagement unterwegs: In Düsseldorf wurden sie bereits zum dritten Mal für das Solinger Engagement für kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen ausgezeichnet. Dafür gab es ein Preisgeld von 15.000 Euro. NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen hob in ihrer Laudatio hervor, dass sich in der Klingenstadt "ein starkes und leistungsfähiges Netzwerk entwickelt" habe.

Das "Schülerrock-Festival", die "Youth 4 Culture" und das "Monkeys" sind nur drei der Meilensteine aus den vergangenen Jahren, die die städtischen Vertreter gemeinsam mit ehrenamtlichen Initiativen und der freien Kulturszene gestemmt haben. Weil das Konzept für Kinder- und Jugendkultur inzwischen bis 2026 fortgeschrieben wurde, stehen die Chancen gut, mit dem Solinger Netzwerk in eine dreijährige Modellförderung zu kommen, die mit jährlich bis zu 20.000 Euro finanziert werden könnte. Denn das kommunale Gesamtkonzept zur kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen in Solingen ist zum dritten Mal - nach 2014 und 2016 - vom Landesministerium für Kultur und Wissenschaft ausgezeichnet worden.

Auf dieser Grundlage sollen nun alle Kultur- und Jugendeinrichtungen ein Konzept für kulturelle Bildungsarbeit vorlegen. Auch die Schulen benennen Kulturbeauftragte, die Kunst für ihre Schülerinnen und Schüler und ihren Stadtteil anbieten. Durch regelmäßige Fachtagungen wird das entstandene Netzwerk gestärkt, und zugleich werden neue Ideen eingebracht. Weiteres Thema ist, wie Kinder und Jugendliche in die Gestaltung kultureller Angebote einbezogen werden können. Entwickelt wurde das Konzept vom Arbeitskreis Kultur-Schule-Jugend. Ziel ist es, allen Kindern und Jugendlichen Begegnungen mit Kunst und Kultur zu ermöglichen und so Interesse an der Vielfalt des kulturellen Lebens zu wecken.

Aktuell beteiligen sich 67 Kultur-, Bildungs-, Kinder- und Jugendeinrichtungen in Solingen an dem Konzept. Das Preisgeld ist an die Umsetzung konkreter Projekte gebunden und soll z.B. für eine weitere Fachtagung „Gemeinsame Sache(n) machen" in 2020 sowie für die Umsetzung gemeinsamer jugendkultureller Ideen zwischen Schule, offener Kinder- und Jugendarbeit sowie Kultureinrichtungen verwendet werden.