Jetzt geht es weiter in Unterburg!

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Die Bauarbeiten in Unterburg gehen in die nächste Runde: Am Montag, 29. Mai, startet die zweite Bauphase, in deren Rahmen das Bachbett tiefer gelegt und die Eschbach-Stützmauern saniert und zum Teil neu gebaut werden.

Ab dann gilt für den Durchgangsverkehr in Richtung Oberburg und A1 wieder die großräumige Umleitung ab Krahenhöhe über Müngsten und Remscheid-Vieringhausen. Trotz Baustelle: Für Gäste ist Unterburg mit allen Restaurants, Geschäften und der Seilbahn immer erreichbar, die Parkplätze können genutzt werden. Eingerichtet wird die Baustelle bereits ab Montag, 22. Mai.

Die Arbeiten im Detail

In Unterburg werden zwei große Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz und zur Sanierung der Ufermauern miteinander verbunden, die in die Zuständigkeit von Wupperverband und Stadt Solingen fallen. Die erste Bauphase ist bereits abgeschlossen, bei der unter anderem die Brücke Mühlendamm neu gebaut und Ufermauern im direkten Umfeld saniert wurden.

In der Hauptbauphase, die jetzt beginnt, vertieft der Wupperverband den Eschbach auf einer Länge von rund 600 Metern. So kann das Bachbett bei Hochwasser künftig größere Wassermengen aufnehmen. Zugleich werden die Ufermauern auf der in Fließrichtung linken Bachseite auf ganzer Länger saniert. Diese Arbeiten dauern etwa bis Frühjahr 2019.

Innerhalb der Bauphase 2 saniert die Stadt Solingen die städtische Stützmauer an der Eschbachstraße und baut sie auf einer Länge von rund 300 Metern neu. Ein weiteres Teilstück der Mauer, 35 Meter, wird am Ortsausgang Richtung Remscheid/Wermelskirchen ersetzt. Diese Arbeiten sollen voraussichtlich Ende 2017 abgeschlossen sein.

Die städtische Stützmauer wird als Bohrpfahlwand neu gebaut, dabei kommt ein großer Bagger als Spezialgerät zum Einsatz. Er versperrt die Eschbachstraße im jeweiligen Bauabschnitt während der täglichen Arbeitszeiten (montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr) komplett.

Bis die Straßenstützwand fertig gestellt ist, fahren keine Gelenkbusse nach Unterburg:

Von Krahenhöhe schafft ein Pendelbus Verbindung nach Unterburg, werktags von 7 bis 18 Uhr bis Burg Brücke, von 18 bis 7 Uhr bis Burg Bahnhof, weiter geht es dann mit einem Kleinbus als Ersatzverkehr, der über Mühlendamm im 30-Minuten-Takt nach Aue und Höhrath fährt.

Vollsperrung der Mühlendammbrücke am 8.,9. und 12. Juni

Grundsätzlich ist bei den arbeitstäglichen Sperrungen die Mühlendammbrücke erreichbar. Ausnahmen gelten jedoch zu bestimmten Zeiten, in denen bereits ab der Brücke Wupperinsel gearbeitet wird. Die erste Vollsperrung dieser Art greift am Donnerstag, 8. Juni, Freitag, 9. Juni, und Montag, 12. Juni. Anlieger erreichen den Mühlendamm aus Richtung Oberburg über die Behelfsbrücke, die dann für sie geöffnet ist. Die Busverbindung ist für einige Meter unterbrochen.

Die Kosten für das gesamte Projekt belaufen sich auf 14,45 Mio. Euro, davon entfallen auf den Hochwasserschutz als Maßnahmenpaket des Wupperverbands 10,75 Mio Euro. Ein Änderungsantrag für eine Förderung von 8,6 Mio. Euro wird bei der Bezirksregierung Düsseldorf gestellt, der bisherige  Förderbescheid des Landes umfasst 7,3 Mio. Euro. Den Eigenanteil in Höhe von 2,15 Mio Euro tragen die Kommunen Solingen, Remscheid und Wermelskirchen sowie Straßen NRW. 3,7 Mio. Euro für die Sanierung der Stützwand an der Eschbachstraße zahlt die Stadt Solingen.

Eng abgestimmt auf den Zeitplan der aktuellen Baumaßnahmen geht es anschließend in Unterburg weiter mit der Umgestaltung der Eschbachstraße, die Bestandteil eines Integrierten Stadtteilentwicklungskonzeptes ist.

Bürgersprechstunden ab 1. Juni wöchentlich

Bürgersprechstunden zur Baumaßnahme finden ab 1. Juni einmal wöchentlich statt, jeweils donnerstags von 16-18:30, im Baubüro in Unterburg, Eschbachstraße 15. Wichtige Informationen werden zudem am Baubüro ausgehängt, Detailfragen im persönlichen Gespräche mit Anliegern geklärt. Weitere Informationen: www.solingen.de.