Feuer, Wasser, Sturz: Hilfreiche Technik im Alter

Pressemitteilung

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"Feuer, Wasser, Sturz - Innovative Lösungen für Sicherheit im Haus", so lautet das Thema einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 3. März, von 12:30 bis 15 Uhr, im Haus der Kreishandwerkerschaft, Heinestraße 5.

Sie ist Teil der Reihe "Technik im Alter" und damit auch Modul einer Fortbildungsreihe für ehrenamtliche Beraterinnen und Berater. Sie kann aber auch einzeln wahrgenommen werden. Eingeladen sind alle Interessierten, die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten bei Nina Efker, Beratungsstelle "Technik im Alter" bei der Stadt Solingen, Telefon 290 5355.

Sicherheit ist ein Thema, das uns alle sehr beschäftigt. Mit zunehmendem Alter sind immer mehr Menschen von Stürzen betroffen. Sie sind oft einschneidende Erlebnisse. Die Angst, dass nach einem Unfall mehrere Stunden vergehen, bis Hilfe kommt, treibt viele Seniorinnen und Senioren, die allein leben um. Auch Angehörige, die nicht mit im Haushalt leben oder Nachbarn sind besorgt, ob sie eine Notsituation erkennen würden. Was, wenn keine helfenden Nachbarn da sind? Es gibt zahlreiche bewährte wie auch neue technische Möglichkeiten, die zusätzliche Sicherheit geben, und so helfen, länger in der eigenen Wohnung leben zu können.

Im Rahmen des Projekts "Besser Leben im Alter durch Technik" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung 2014/2015 hat die Stadt Solingen ihr etabliertes Beratungsangebot für Seniorinnen und Senioren und Pflegebedürftige (Wohn- und Pflegeberatung) um den Baustein "Technische Assistenz" erweitert. Neben der Ausbildung von ehrenamtlichen Senioren-Technik-Beratern, die für Einzelberatungen und Vorträge bereit stehen, wird die "Initiative Zuhause leben" aufgebaut, die durch eine gute Vernetzung Menschen bei Ihrem Wunsch unterstützen soll, so lange wie möglich in ihrem eigenen Zuhause bleiben zu können.

Es gibt in unterschiedlichen Bereichen bereits einfach zu bedienende und hilfreiche Technik, die aber nicht sehr bekannt ist. Die Veranstaltungsreihe verfolgt das Ziel, Unterstützungsmöglichkeiten vorzustellen und mit den Teilnehmenden Chancen, Grenzen und Einsatzmöglichkeiten zu diskutieren.