Flüchtlinge in Solingen: Infoveranstaltung mit dem Oberbürgermeister in der Ohligser Festhalle

Pressemitteilung

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Unterkunft im Schwimmbad Sauerbreystraße geht am 10. November in Betrieb

Zu einer öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung zur Situation der Flüchtlinge in Solingen laden Oberbürgermeister Tim Kurzbach und der Chef des Sonderkrisenstabes, Stadtkämmerer Ralf Weeke, für Montag, 9. November, in die Festhalle Ohligs ein. (Beginn: 19 Uhr)

Anlass: Ab dem 10. November ziehen Geflüchtete in das stillgelegte Ohligser Schwimmbad Sauerbreystraße ein. Anders als die Flüchtlinge in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes in den Turnhallen Schwertstraße und in der Schule Zweigstraße werden in der Sauerbreystraße Menschen untergebracht, die bereits durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge als Asylbewerber erfasst wurden. Das heißt, ihnen wurde Solingen als dauerhafter Aufenhaltsort zugewiesen. Ehrenamtliche Unterstützung bei Behördengängen, Deutschunterricht, Freizeitgestaltung und Integration ist für diese Menschen damit vor Ort besonders sinnvoll und der Stadt willkommen.

Daher wird bei dem Infoabend nicht nur über den Betrieb der neuen Unterkunft gesprochen; es wird auch darum gehen zu zeigen, wo und wie Solinger Freiwillige helfen können. Ehrenamtliche Kräfte sind das Rückgrat der Gesellschaft, ohne ihre Hilfe können die Kommunen die anstehenden Aufgaben nicht bewältigen. Für die Gestaltung des Abends hat die Stadt das Beratungshaus SolidarConsult aus Rösrath gewonnen, ein Unternehmen, das seit 25 Jahren öffentliche Dialoge organisiert. Die Moderation liegt bei der Journalistin und Mediatorin Julitta Münch, bekannt von der WDR-Sendung "Hallo Ü-Wagen.

Sauerbreystraße: Die Arbeiten, die aus dem ehemaligen öffentlichen Hallenbad eine Flüchtlingsunterkunft gemacht haben, sind beendet. Unter anderem wurde das Schwimmbecken mit einer Bodenplatte abgedeckt, auf der Feldbetten stehen. Bis zu 120 Menschen finden in dem vor vier Jahren geschlossenen, denkmalgeschützten Bad ein Dach über dem Kopf.