Fortbildung über den Umgang mit Salafismus

- 210/bw

Eine Fortbildung "Über den Umgang mit Salafismus" bietet die Stadt Solingen am Donnerstag, 24. Mai, von 16 bis 19:30 Uhr im Kammermusiksaal des Theaters und Konzerthauses an. Sie richtet sich an Lehrkräfte, Pädagogen, Multiplikatoren in Moscheen und Migrantenvereinen, Mitarbeiter von Polizei, Kirchen, Beratungsstellen, aber auch an interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Claudia Dantsche, Leiterin der Arbeitsstelle Islamismus und Ultranationalismus am Zentrum Demokratische Kultur in Berlin, und Ahmoud Mansour, Mitbegründer eines Netzwerkes europäischer liberaler Muslime für Demokratie und Menschenrechte, informieren über besondere Kennzeichen und Methoden salafistischer Strömungen. Anschließend geht es um Fragen wie:

  • Was macht Salafismus attraktiv für Jugendliche?
  • Welche Jugendlichen sind besondern gefährdet?
  • Wie können wir sie schützen - als Eltern, Schule, Jugendeinrichtungen, Migrantenorganisationen?

Die Referenten werden dazu von Erfahrungen und Beispielen aus Berlin berichten. Die Veranstaltung ist Teil eines Programms, mit dem die Stadt Solingen sich gemeinsam mit den organisierten Muslimen darum bemüht, den Extremisten den Zulauf junger, fehlgeleiteter Menschen abzuschneiden. Schon Anfang Februar 2012 hatten Moscheegemeinden und muslimische Verine sich zusammen mit christlichen und gesellschaftlichen Gruppierungen zu einer gemeinsamen "Erklärung für Demokratie und Freiheit" bekannt, die inzwischen auch von über tausend Bürgerinnen und Bürger unterschrieben worden ist. "Ein breites Bündnis zu bilden, ist ein Weg, der Herausforderung zu begegnen", sagt Oberbürgermeister Norbert Feith.

Um Anmeldung bis zum 16. Mai wird gebeten: per Fax an 290 - 2764 oder per Mail an p.stute@solingen.de.