Gedenken am 9. November

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Anschließend Demo, Flashmob und Jugendveranstaltung im Theater

Am Donnerstag, 9. November, findet ab 13 Uhr an der ehemaligen Synagoge auf dem Gelände des Gymnasiums Schwertstraße das Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht statt. Dort sprechen Oberbürgermeister Tim Kurzbach, Bodo Laux  vom Arbeitkreis Christlicher Kirchen, Leonid Goldberg von der Jüdischen Kultusgemeinde und Niklas Nink, Vorsitzender des Jugendstadtrats. Der Rabbiner Dr. David Vinitz lädt zum gemeinsamen Gebet ein.

Im Anschluss führt ein Demonstrationszug zum Theater und Konzerthaus, wo ab etwa 14 Uhr eine Jugendveranstaltung stattfindet.  Auf dem Weg dorthin, am Rathaus, veranstaltet die Initiative fYOUture der Jugendförderung mit Studentinnen und Studenten der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf und denTeilnehmenden einen vorbereiteten Flashmob.

Im Theater und Konzerthaus gibt es anschließend zahlreiche Beiträge Jugendlicher zu den Themen Nationalsozialismus, Rechtsextremismus und -populismus, die Moderation übernimmt die Projektgruppe „Pro Agenda/Contra Nazis“ des Jugendstadtrats. Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Gesamtschule berichten über eine Fahrt zur Gedenkstätte Auschwitz, und die Pro Agenda/Contra Nazis-Gruppe des Jugendstadtrates setzt sich mit veröffentlichter Hetze auseinander.

Dabei wird auch eine Broschüre zum Gedenken im vergangenen Jahr vorgestellt und verteilt.