Gespräch über Rettungsdienst

Pressemitteilung

- 520/bw

Die Situation des Rettungsdienstes in den westlichen Stadtteilen stand im Mittelpunkt eines Gespräches, das auf Vermittlung des Bezirksbürgermeisters für Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid, Marc Westkämper, am Donnerstag im Rathaus stattfand. Vertreter des St. Lukas Klinik mit dem Geschäftsführer Gregor Hellmons an der Spitze erörterten mit dem zuständigen Beigeordneten der Stadt, Robert Krumbein, und Vertretern der Feuerwehr die durch die Sperrung der Viehbachtalstraße entstandene Situation.

Nach Einschätzung der Feuerwehr, die das Einsatzgeschehen genau im Blick hat, konnten bislang alle Notarzteinsätze in den westlichen Stadtteilen ohne Probleme – wenn auch teilweise mit geringer zeitlicher Verzögerung – vom zentralen Standort an der Gotenstraße abgewickelt werden. Der Schwerpunkt der Notarzteinsätze liege aber nach wie vor in der Stadtmitte und den östlichen Stadtteilen, so dass eine denkbare Verlegung eines Notarzteinsatzfahrzeugs nach Ohligs dort zu einer Verschlechterung der Versorgung führen würde. Gegenwärtig sieht die Verwaltung deshalb keine Veranlassung für eine Verlagerung eines Fahrzeugs, nehme die Sorgen der Bevölkerung in den westlichen Stadtteilen aber ernst. Krumbein sicherte Bezirksbürgermeister Westkämper zu, sich regelmäßig über die Entwicklung der Einsätze berichten zu lassen und die Bezirksvertretung zu informieren.

Für die Fortschreibung des Rettungsdienstbedarfsplans wurde vereinbart, dass im Vorfeld eine breite Datenbasis über das Einsatzgeschehen dokumentiert werde und alternative Szenarien für denkbare Standorte von Notarztsystemen geprüft werden sollen. Mit diesen Vorarbeiten will die Verwaltung auch unter Einbeziehung der St. Lukas Klinik im nächsten Jahr starten.

Das Gespräch fand in einer von hoher Sach- und Fachlichkeit geprägten Atmosphäre statt.