Guter Start auf der Expo Real

Pressemitteilung

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Auf der Immobilien-Fachmesse knüpfen die Stadtspitze und die Wirtschaftsförderung wichtige Kontakte.

Gut angelaufen ist aus Sicht der Stadt Solingen der erste Tag auf der Expo Real in München. Bei der internationalen Immobilien-Fachmesse wirbt Solingen um Investoren für Gewerbeflächen und Wohnbauprojekte. "Wir spüren hier starken Zulauf und sehr hohes Interesse", sagt Oberbürgermeister Tim Kurzbach. Der Stadtchef besucht die Messe am Montag und Dienstag, um dort Gespräche zu führen. "Der Boom auf dem Immobilienmarkt hält an - und Solingen wächst. Das zeigen die Zuzugszahlen und die Nachfrage nach Grundstücken und Wohnmöglichkeiten in der Klingenstadt. Entsprechend wird Solingen außen inzwischen wahrgenommen. Und wir haben hier die Gelegenheit, auf unsere Vorzüge aufmerksam zu machen", erklärt Kurzbach. Am Dienstag wird der OB zudem als stellvertretender Vorsitzender des Vereins die Partner der Metropolregion Rheinland begrüßen, um mit diesen Gespräche zu führen.

Auch Stadtdirektor und Planungsdezernent Hartmut Hoferichter sowie Carsten Zimmermann, Leiter der Strategischen Planung im Rathaus, bleiben bis Dienstag in München. Stefan Grunwald, Vorsitzender der Stadt-Sparkasse Solingen, nutzt den Montag, um Kontakte zu knüpfen und die aktuellen Projekte der Stadt-Sparkasse zu präsentieren. Dazu gehören der Neubau der Hauptstelle in Solingen-Mitte ebenso wie der Umbau der Filiale in Ohligs, die ins frühere Globus-Haus am Markt ziehen wird.

"Wir haben einen sehr dichten Kalender, der an den drei Tagen von morgens bis abends mit Terminen gefüllt ist. Es sind gut drei Dutzend", sagt Frank Balkenhol, Geschäftsführer der städtischen Wirtschaftsförderung. Balkenhol bleibt bis einschließlich Mittwoch auf der Expo Real. Wie in jedem Jahr präsentieren sich die Städte Solingen, Wuppertal und Remscheid an einem Gemeinschaftsstand. "Wir erwarten Gesprächspartner zu allen bedeutsamen Projekten", erklärt Balkenhol. Die Entwicklung des Rasspe-Geländes, des Hansa-Quartiers in Ohligs und des Grossmann-Areals gehören ebenso dazu wie der Neuzuschnitt der Innenstadt oder der große Wohnpark, der auf dem früheren Olbo-Gelände entsteht. "Alle Nutzungsarten spielen hier eine Rolle", sagt Balkenhol. "Aber das Hauptaugenmerk liegt sicherlich nach wie vor auf den Gewerbeflächen."

Konkrete Vertragsabschlüsse sind auf der Expo Real traditionell nicht zu erwarten. "Aber es gibt jedes Mal wichtige Anbahnungsabsprachen bis hin zur Verabredung von Besuchen in Solingen, um Standorte zu besichtigen, an denen Investoren und Projektentwickler Interesse zeigen", sagt Balkenhol. So ist zum Beispiel die Zusammenarbeit mit dem Investor Kondor Wessels, der heute auf dem früheren Olbo-Areal das O-Quartier baut, vor einigen Jahren auch über einen ersten Kontakt auf der Expo Real angebahnt worden.