Haasenmühle: Grünes Licht für Behelfsbrücke

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Ab November können alle wieder fahren.

Grünes Licht für den vorzeitigen Baubeginn der Behelfsbrücke über die Wupper zwischen Haasenmühle und Nesselrath hat jetzt die Bezirksregierung Köln gegeben. Stadtdirektor Hartmut Hoferichter: "Das ist eine gute Nachricht. Der Bau der Behelfsbrücke wird die Verkehrssituation deutlich verbessern, und wir bleiben im Zeitplan. Jetzt  kann die Planung abgeschlossen und die Ausschreibung auf den Weg gebracht werden."

Wegen Bauschäden an der alten Wupperbrücke dürfen seit dem vergangenen Sommer nur noch Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen passieren. Schwere Gefährte wie Busse und Lastwagen müssen eine Umleitung nutzen. Mit dem Bau der Behelfsbrücke soll diese Situation entspannt werden und der gesamte Verkehr wieder hier passieren können.

Die Behelfsbrücke entsteht vom Solinger Wupper-Ufer aus gesehen rechts vom alten Bauwerk. Nach dem Abschluss einer europaweiten Ausschreibung für die Brücke soll der Bau im Oktober beginnen. Die Freigabe für den Verkehr ist dann für den November geplant. Die Kosten für die Behelfsbrücke betragen 1,8 Millionen Euro. 60 Prozent übernimmt das Land NRW, die Stadt Solingen und der Rheinisch-Bergische Kreis investieren jeweils 360.000 Euro.

Auch für den Neubau der Wupperbrücke ist ein Förderantrag gestellt worden. Wird dieser positiv beschieden, soll im Mai die europaweite Ausschreibung starten. Die Planungen für Abbruch und Neubau sollen Ende des Jahres abgeschlossen sein, so dass Anfang 2019 der Neubau beginnen kann. Die Fertigstellung ist derzeit für den Januar 2021 geplant.