Heizungsrohr in der Wilhelm-Hartschen-Schule war defekt:

Pressemitteilung

- 132/pe

140.000 Euro Schaden

Die lockere Manschette eines Heizungsrohrs in fataler Verbindung mit einer automatischen Nachfüllanlage haben in der Wilhelm-Hartschen-Schule, städtische Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung, einen großen Wasserschaden in einem Pavillon angerichtet. Vier Unterrichtsräume der Schule an der Liebigstraße sind bis auf weiteres nicht benutzbar. Der Schaden ist schon Mitte Januar entstanden. Die betroffenen Klassen sind innerhalb der Schule auf andere Räume ausgewichen.

Inzwischen liegt das Gutachten eines Bausachverständigen vor, den die Stadt wegen der Schimmelgefahr in dem Holzbau hinzugezogen hatte: Er empfiehlt, den Estrich unverzüglich abzutragen und die Böden- und Deckenkonstruktion freizulegen, um zu verhindern, dass Schimmelpilze sich in den tragenden Holzteilen ausbreiten. Vor Beginn des nächsten Schuljahres wird der Pavillon für den Unterricht nicht zur Verfügung stehen.

Die Kosten der Sanierungsarbeiten schätzt die Stadtverwaltung auf rund 140.000 Euro, die die Stadt aus dem Bauunterhaltungsbudget finanziert.