Kröten wandern: Hohlenpuhler Weg ab Montag gesperrt

Pressemitteilung

- 145/tk

Zufahrt in Richtung Widdert, Friedrichsaue und Rüden von der Haasenmühle aus für Wochen nicht möglich

Autofahrer müssen sich ab kommendem Montag, 12. März, in Richtung Widdert auf Einschränkungen einstellen: Denn für sie wird es in den kommenden vier Wochen nicht möglich sein, von der Haasenmühle aus nach Widdert, Friedrichsaue und Rüden zu gelangen. Diese Bereiche bleiben in dieser Zeit aber immer über Börsenstraße und Severinstraße erreichbar.

Begründet ist die Einschränkung durch zwei Straßensperrungen, die gleichzeitig notwendig sind. Zum einen ist die Lacher Straße wegen Kanalbauarbeiten noch bis in den Herbst gesperrt. Zum anderen beginnt am Montag die Sperrung des Hohlenpuhler Weges, weil die Zeit der Amphibienwanderung anbricht. Dadurch ist die Verbindung von der Haasenmühle aus in Richtung Widdert, Friedrichsaue und Rüden unterbrochen. Entsprechende Straßenschilder werden aufgestellt - mit der dringenden Empfehlung, den Bereich großräumig zu umfahren.

Besonders geschützte Amphibien wie Grasfrosch, Erdkröte, Feuersalamender, Berg- und Fadenmolch verlassen in diesen Wochen ihre Winterquatiere und wandern in großer Zahl zu ihren Laichgewässern. Durch Sperrungen werden die Tiere vor dem Überfahren geschützt. Dies ist ein wichtiger Beitrag, um die Populationen und damit die biologische Artenvielfalt im Stadtgebiet zu erhalten.

Zusätzlich zum Hohlenpuhler Weg wird in den kommenden vier Wochen auch die Verbindung Langhansstraße-Götsche gesperrt. Die Anwohner in Götsche und Krüdersheide bleiben jederzeit über das Langenfelder Stadtgebiet an den Verkehr angeschlossen.  

Die Sperrungen zur Hauptwanderzeit führt die Stadt seit Beginn der 90er Jahre durch. An kürzeren Querungsstrecken werden zum Schutz Fangzäune installiert, die auch gleichzeitig helfen, die in Solingen vorkommenden Arten zu erfassen. Zu diesen Bereichen gehören: Caspersbroich, Dycker Feld, Papiermühle, Tiefendick, Untenfürkelt, Wipperauer Straße (östlich Horn), Langhanssstraße, Hermann-Löns-Weg.

Es wird dringend darum gebeten, die Fangeimer mit Tieren, die sich darin über Nacht sammeln, nicht zu entfernen.
Bei Fragen gibt die untere Naturschutzbehörde Auskunft: Ansprechpartnerin ist Marita Klause, Telefon: 2 90 65 79