HS Central: Beteiligte rechtzeitig involviert

Pressemitteilung

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Schuldezernentin erinnert an Ratsbeschluss

Die emotional geführte Debatte über den vor über vier Jahren einstimmigen Ratsbeschluss zur Auflösung der Hauptschule Central kommt am 9. Mai erneut auf die Tagesordnung des Schulausschusses. Dabei werden die bisherigen Verfahrensschritte seit besagtem Ratsbeschluss vom 6. Dezember 2012 bis zur erneut bestätigten Schließungsabsicht vom 22. Dezember 2016 noch einmal genau aufgelistet.

Angesichts der neuerlichen Vorwürfe von zwei Eltern-Vertretern verweist  Dagmar Becker zudem auf das Ergebnisprotokoll eines Abstimmungsgesprächs, zu dem die Schulverwaltung bereits am 29. Februar 2016 das Immobilienmanagement, die Schulaufsicht sowie die Leitungen der Haupt- und der Sekundarschule Central eingeladen hatte. "Alle Anwesenden haben sich darauf verständigt, dass der Umzug der Hauptschule Central in das Gebäude an der Krahenhöhe zwar noch nicht im Schuljahr 2016/17 erforderlich sei", erinnert Becker - zumal zum vergangenen Schuljahr die verbliebenen Klassen der Hauptschule Höhscheid an die Krahenhöhe gingen. Gleichwohl sei in diesem Gespräch klargestellt worden, dass "die Zusammenlegung der HS Central mit der HS Höhscheid (im Gebäude Krahenhöhe) spätestens zum Schuljahr 2017/18 erforderlich" sei. Diese Information erfolgte also bereits vor über einem Jahr.

Becker widersprach zudem dem Vorwurf der Schulvertreter, mit ihnen sei nicht geredet worden: Zuletzt habe sie die Schülervertreter, die Elternvertretung und die Schulrätin am 23. Februar - also vor sechs Wochen - in ihrem Büro zu Gast gehabt. "Eine verstärkte sozialarbeiterische Begleitung und andere Hilfen sind der Schule bereits im Dezember 2016 angeboten worden", betont Becker. Bislang habe die Schulleitung darauf aber noch nicht reagiert.

Die Schuldezernentin bittet alle Beteiligten darum, den anstehenden Umzugsprozess jetzt konstruktiv zu begleiten - zum Wohl der 80 Jugendlichen vom Central, die im Gebäude an der Krahenhöhe die Lehrerversorgung bekommen, die sie benötigen. Denn vor allem bei den Abschlussklassen sei eine leistungsdifferenzierte Aufteilung notwendig.

 

Hinweis an die Redaktionen:

Weitere Hintergründe finden Sie in unserer Pressemitteilung Nr. 212 vom 31. März 2017 (siehe www.solingen.de).