Mehr Platz für Integrationsarbeit

Pressemitteilung

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Kommunales Integrationszentrum seit Montag an der Friedrichstraße

Zur Friedrichstraße 46 ist am Montag (14. November) der Stadtdienst Integration mit dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Solingen umgezogen. Bislang hatte der Stadtdienst unter Leitung der Integrationsbeauftragten Anne Wehkamp im Rathaus an der Merianstraße den Zusammenhalt der kulturell vielfältigen Solinger Stadtgesellschaft gestärkt - unter anderem durch Integrationskonferenzen, Deutschunterricht, Beratung und Förderung sowie Anti-Rassismusarbeit.

Durch den Umzug kann sich das Integrationszentrum mit seinen 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern flächenmäßig verbessern: An der Friedrichstraße stehen auf zwei Etagen 15 Räume mit insgesamt rund 400 Quadratmetern zur Verfügung. „Das Integrationszentrum ist ab sofort in zentraler Innenstadtlage zu finden und erhält deutlich mehr Raum für Schulungen, Veranstaltungen und Sitzungen", führt die zuständige Beigeordnete Dagmar Becker aus. Auch neue Projekte können dort gut gestartet werden. Dass auch die Geschäftsstelle des Zuwanderer- und Integrationsrates in der Friedrichstraße ihren Platz findet, zeige, dass „Integration" ein wesentliches Anliegen der Stadt bleibt, auch wenn das Zentrum nicht mehr im Rathaus untergebracht ist, so Becker. "Ich bin sicher, dass der Umzug zu einer Aufwertung und weiteren Verbesserung der Integrationsarbeit beiträgt."

Hintergrund des Umzugs ist die Zuwanderung von Flüchtlingen. Insbesondere das Jugendamt hat zahlreiche zusätzliche Stellen für Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter erhalten, die sich um die Neu-Solingerinnen und Neu-Solinger kümmern. Diese Mitarbeiter waren teils nur provisorisch und räumlich beengt in zu kleinen Büros oder Besprechungsräumen untergebracht. Die Unterbringung in dem barrierefreien Gebäude an der Friedrichstraße, in dem früher der Internationale Bund seinen Sitz hatte, verschafft der Stadt etwas Luft, denn Leerstände gibt es weder im Neubaukomplex an der Merianstraße noch im alten WKC-Gebäude an der Cronenberger Straße.

Alle geplanten Veranstaltungen finden statt; Beratungs-Termine müssen in dieser Woche entfallen. Ab Dienstag soll der Stadtdienst Integration unter der bekannten Nummer 290 26 01 wieder erreichbar sein.