Juckelbrücke: Bald geht es los

Pressemitteilung

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Voraussichtlich im Juni ist es für die Städte Leichlingen und Solingen soweit: Abriss und Neubau der Brücke Horn (Juckelbrücke) können starten. Erste Vorbereitungen sind bereits getroffen: Vor Beginn der neuen Vegetationsperiode wurden die Weiden am Leichlinger und Solinger Wupperufer "auf Stock gesetzt". Sie wurden soweit zurück geschnitten, dass das Baugebiet zwar frei ist und Baufahrzeuge passieren können, die Bäume aber anschließend wieder wachsen können.

Da die Brücke in einem sensiblen Naturschutzgebiet (Flora-Fauna-Habitat) liegt, wird die gesamte Maßnahme mit "biologischer Baubegleitung" durchgeführt und von Anfang an von einem Landschaftsplanungs-Büro betreut. Es wacht unter anderem darüber, dass die strengen Auflagen, mit denen die Untere Landschaftsbehörde des Rheinisch-Bergischen Kreises den Beginn der Bauarbeiten bereits im Frühjahr genehmigt hat, auch eingehalten werden. So müssen zum Beispiel Baumwurzeln besonders geschützt, befestigte Bauflächen wieder aufgelockert, Stecklinge gesetzt und Nistkästen für Vögel angebracht werden. Besondere Auflagen gelten auch für den Fall eines Wupper-Hochwassers.

Gebaut werden soll bevorzugt eine Leichtmetallbrücke, jedoch sind auch andere Vorschläge willkommen, wenn sie ökologisch sinnvoll und im Finanzrahmen realisierbar sind. Zur Finanzierung gibt es Fördermittel: Das Land Nordrhein-Westfälen trägt mit 425.000 Euro Euro einen Anteil von 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten (607.200 Euro). Die Gesamtkosten sind mit 638.500 Euro veranschlagt. Die erforderlichen Eigenmittel teilen sich die Städte Leichlingen und Solingen. Voraussichtlich im Spätsommer soll die Brücke fertiggestellt sein.