Kind erkrankt an Gelbsucht im Henry-Dunant-Flüchtlingsdorf

Pressemitteilung

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Bei einem syrischen Kind aus dem Henry-Dunant-Dorf an der Monhofer Straße wurde gestern eine infektiöse Leberentzündung (Hepatitis A) festgestellt. Die auch als Gelbsucht bekannte Viruserkrankung, die durch verunreinigte Lebensmittel, Wasser oder bei der Toilettenbenutzung übertragen wird, heilt meist ohne ernsthafte Komplikationen von selbst aus. Zu den Symptomen gehören eine auffallende Gelbfärbung von Haut und Augen, Schmerzen im Oberbauch und dunkel verfärbter Urin.

Der Stadtdienst Gesundheit empfiehlt den Bewohnerinnen und Bewohnern des Dorfes, allen professionellen und ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern sowie dem Personal des vom Deutschen Roten Kreuz betriebenen Flüchtlingsdorfs, die möglicherweise Kontakt zum erkrankten Kind hatten, sich in den nächsten Tagen gegen die Krankheit impfen zu lassen. Die Impfung der Bewohnerinnen und Bewohner wird von den Ärztinnen und Ärzten des Stadtdienstes Gesundheit und des Henry-Dunant-Dorfes sowie den Arbeitsmedizinern der Stadtverwaltung angeboten.

Die Impfung kann den Ausbruch der Krankheit nach einer möglichen Virusinfektion verhindern und eine Weiterverbreitung der Erkrankung unterbinden. Das Kind befindet sich seit Mittwoch im städtischen Klinikum und ist auf dem Wege der Besserung.