Havarierter Kran: Die Bergung verzögert sich

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Pfaffenberger Weg muss am Donnerstag erneut gesperrt werden

Der mobile Spezialkran, der am Dienstagmittag auf einen Rohbau am Pfaffenberger Weg gestürzt ist, kann am Mittwoch noch nicht komplett geborgen werden, weil sich der Rückbau des Auslegers verzögert. Bis 20 Uhr wird noch an der Abstützung des 180-Tonnen-Krans gearbeitet; danach wird der Pfaffenberger Weg ab Höhe des Hauses 270 wieder geöffnet. Morgen ab 7 Uhr muss das Teilstück ab der Gaststätte Pfaffenberg bis zum Ende der Sackgasse erneut gesperrt werden, um das havarierte Spezialgerät mit HIlfe von zwei weiteren Schwerlastkränen wieder aufzurichten. Die Anwohner werden heute Abend per Handzettel erneut informiert. Die Feuerwehr wird morgen mit einem Löschzug ebenfalls vor Ort sein, falls es zu einem weiteren Notfall kommen sollte. Die Wuppertaler Baufirma muss auch dafür Sorge tragen, dass am Balkhauser Weg ein Schild auf die temporäre Sackgasse verweist und dass Warnposten für Fußgänger abgestellt werden, damit die Anwohner die rund 30 Häuser in dem gesperrten Bereich gefahrlos erreichen können.

Der später havarierte Kran war angefordert worden, um schwere Fertigbetonteile in den Rohrbau einzuheben. Da das Haus an einem Hanggrundstück gebaut wird, hatte offenbar eine der vier Stützen des mobilen Krans bei der Montage eines acht Tonnen schweren Bauteils auf dem weichen Untergrund nachgegeben. Die schwere Treppenwand stürzte mit dem Auflieger in den Rohbau; Führerhaus und Kranwagen liegen derzeit auf der Seite. Verletzt wurde niemand, da der Kranwagenfahrer das Lademanöver nicht vom Führerhaus aus durchgeführt hatte. Der Sachschaden ist enorm, zumal der Ausleger des rund 600.000 Euro teuren Krans völlig demoliert wurde.