Kurzbach im Vorstand der Metropolregion Rheinland

Pressemitteilung

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Solinger Oberbürgermeister zum stellvertretenden Vorsitzenden der Initiative gewählt.

Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach übernimmt künftig noch mehr Verantwortung im Verein Metropolregion Rheinland. Denn bei der Mitgliederversammlung in Neuss wurde Kurzbach Ende März zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Der Vorstand wird alle zwei Jahre gewählt. "Die Rheinland-Initiative bietet für Solingen wertvolle Perspektiven", sagt Tim Kurzbach. "Es ist wichtig, dass unsere Stadt vorne dabei ist und sich in diese Initiative mit viel Kraft einbringt. Solingen muss die weitere Öffnung hin zur Rheinschiene aktiv betreiben. Denn dort liegen wertvolle Potenziale für unsere Stadt, die ihre Position als attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort ausbauen will."

Dafür trete er in den kommenden Jahren beherzt ein, erklärt der OB. Sich als starke und attraktive Region zu präsentieren, sei das Gebot der Zeit in einer zunehmend vernetzten und globalen Welt. "Wer im großen Maßstab nicht übersehen oder verschwinden will, muss den Mut zum Schulterschluss mit anderen Kommunen haben", sagt Kurzbach. Hier seien Flexibilität, Kreativität und Vielseitigkeit gefragt. Denn die Kooperation mit den Partnern im Bergischen Land sei parallel ebenso möglich wie das Engagement in der Rheinland- Initiative. "Das ist kein Widerspruch. Das ergänzt sich. Das ist modernes Denken", sagt der Oberbürgermeister. Kurzbach versteht seine Rolle im Vorstand so: "Ich gebe den Interessen des Bergischen Landes eine starke Stimme."

Weitere stellvertretende Vorsitzende im Verein Metropolregion Rheinland sind neben Kurzbach, Thomas Hendele (Landrat Kreis Mettmann), Sebastian Schuster (Landrat Rhein-Sieg Kreis), Gregor Berghausen (Hauptgeschäftsführer IHK Düsseldorf) und Dr. Hubertus Hille (Hauptgeschäftsführer IHK Bonn/Rhein-Sieg).

Zur Vorsitzenden wählten die Mitglieder Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Auch sie betont die Herausforderungen, die der rasche Wandel für die Kommunen mit sich bringe. Vieles davon "können wir als einzelne Städte und Gemeinden aber nicht bewältigen, sondern nur in einem engen Schulterschluss als Region. Die Vielfalt der Region ist dabei unsere Stärke." Henriette Reker zeigt sich zuversichtlich, dass der weitere Aufbauprozess der Metropolregion Rheinland nun zügig abgeschlossen werden könne, um dann mit der eigentlichen inhaltlichen Arbeit zu beginnen. "Gerade im Jahr der Europawahl können wir ein wichtiges Zeichen setzen. Es sind die Regionen, die Europa ausmachen und es sind die Regionen, die die Zukunft gestalten." Das gelte im Verkehr ebenso wie beim Klimaschutz, in der Wirtschaft oder auch in der Kultur und in der Wissenschaft. "Nur gemeinsam sind wir stark.“