Messungen in Tempo-30-Zone

Pressemitteilung

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In Herzog-, Hof- und Eifelstraße wird derzeit kontrolliert

Mit einem mobilen Tempodisplay sind die städtischen Verkehrsüberwacher derzeit in der Herzog-, der Hof- und der Eifelstraße unterwegs. Kontrolliert wird, ob die dortige Tempo-30-Zone von den Autofahrern eingehalten wird. In der jüngsten Bürgersprechstunde hatte eine Anwohnerin Oberbürgermeister Norbert Feith gebeten zu prüfen, ob dort zusätzliche bauliche Maßnahmen möglich seien, da trotz Verkehrsberuhigung und Aufpflasterungen im Kreuzungsbereich ihrer Ansicht nach immer noch zu sehr gerast werde.

Zwar erlaubt es die finanzielle Situation der Stadt Solingen weder, die vorhandenen Schwellen zu erhöhen noch zusätzliche Schwellen einzubauen, doch das Rechts-vor-links-Gebot in der fraglichen Zone tue ein übriges, um potenzielle Raser auszubremsen, glauben die Verkehrsüberwacher. Grobe Verstöße mussten sie aktuell noch nicht ahnden - von 30 Fahrzeugen waren drei zu schnell; die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 42 Stundenkilometer.

Bereits 2010 hatte es im Bereich der 21 Kreuzungen und Einmündungen Testmessungen gegeben, doch hätten die Ergebnisse nicht ausgereicht, um dort einen dauerhaften Messpunkt zu errichten, teilte der Oberbürgermeister mit. Mit Blick auf die neuen Erstklässler an der Grundschule Erholungsstraße sowie die Kinder in den beiden Tageseinrichtungen an der Hof- und der Dahlerfeldstraße appellierte OB Feith gleichwohl an die Autofahrer, die Geschwindigkeits-Vorgabe unbedingt zu beachten.