Möglicher Verzicht auf Theatertreppe bedeutet keineswegs das Aus für den Überweg vor dem Theater

Pressemitteilung

- 96/pe

Klarstellung der Stadt Solingen

In der öffentlichen Debatte um die Errichtung einer neuen Freitreppe vor dem Stadttheater stellt die Stadt Solingen noch einmal klar: Ein möglicher Verzicht auf die Treppe bedeutet keine Veränderung für den beschlossenen und vom Land bewilligten zweiten Bauabschnitt des Umbaus der Konrad-Adenauer-Straße. Dieser Sachverhalt wurde bereits am 13. Februar mit der Bezirksregierung Düsseldorf geklärt, in der Ratssitzung am gleichen Tag und in der zweiten Informationsveranstaltung im Konzertsaal so dargestellt.

Das heißt: der Überweg am Theater und Konzerthaus kommt auch ohne Treppe, weil er zur Erreichung der mit dem Umbau der Konrad-Adenauer-Straße verbundenen städtebaulichen Planungsziele und als Voraussetzung für die städtebauliche Förderung unverzichtbar ist. Diese Ziele sind:

  • Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Quartier
  • Zusammenwachsen des Stadtteils
  • Belebung der östlichen Seite der Konrad-Adenauer-Straße
  • Förderung des „Lebens im Quartier“

Die Stadt weist auch die von der Initiative dem Solinger Tageblatt gegenüber aufgestellte Behauptung zurück, im Rahmen des Gespräches mit der Initiative zur Vorbereitung des Bürgerbegehrens sei eine Aussage gefallen, wonach "auch die Ampel (falle), wenn die Treppe falle." Diese Darstellung ist unzutreffend. In dem Gespräch, das der städtische Beigeordnete Robert Krumbein und Rechtsamtsleiter Rainer Bertrams am 21. Februar mit vier Vertretern der Bürgerinitiative geführt haben, ist eine solche Äußerung nicht gefallen.