Netzwerker begeistert

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bei Tagung in Solingen

„Das war sehr eindrucksvoll, was Solingen so zu bieten hat.“ So oder ähnlich äußerten sich viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende der von Fördermanager Martin Hückeler organisierten 66. Tagung des deutsch-österreichischen URBAN-Netzwerks, die letzte Woche in Solingen stattfand. „Wir hatten von allen Teilnehmern ein sehr gutes Feedback“, so Jonas Scholze, Koordinator des Netzwerkes. Beeindruckend waren die Solinger Ansätze zur Quartiersentwicklung, unter anderem auch das mit Bundes-ESF-Mitteln geförderte BIWAQ-Projekt, die von Markus Lütke Lordemann und Miriam Macdonald von der Stadtentwicklung vorgestellt wurden. Die Notwendigkeit städtischer Quartiersarbeit und hierzu passende Fördermöglichkeiten aus europäischen Strukturfondsmitteln stellten auch Karl Jasper und Sabine Nakelski vom Städtebauministerium NRW in ihren Vorträgen heraus. Sehr zur Freude von Stadtdirektor Hartmut Hoferichter mit positiver Bewertung der Solinger Ansätze. Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der „Quartiersentwicklung für bezahlbaren Wohnraum“. Hier haben sich unter anderem Reiner Daams, Referatsleiter Wohnungsbauministerium NRW, sowie Hans-Werner Bertl, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Spar- u. Bauverein eG Solingen, mit Vorträgen und gemeinsam mit Stadtdirektor Hartmut Hoferichter in Diskussionsrunden beteiligt.  Viel Anerkennung gab es für das Zusammenspiel zwischen privaten Investoren und der Stadt Solingen bei diversen städtebaulichen Projekten, allen voran beim Bau des Galileums. Dorthin führte eine Fachexkursion stilecht per Oldtimer des Obus-Museums. Ein weiterer Höhepunkt war eine Besichtigung mit fachkundiger Führung in der Messerfabrik Franz Güde.